Modern Warfare 4: In DMZ geht die Ausrüstung verloren, nicht jeder Fortschritt
Call of Duty: Modern Warfare 4 PC ab 50,71 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitEin gescheiterter Einsatz in Call of Duty: Modern Warfare 4 soll weh tun, aber den bisherigen Spielfortschritt nicht auslöschen. Infinity Ward hat die Regeln des neuen DMZ-Modus genauer beschrieben: Ausrüstung kann verloren gehen, Operatoren können vermisst werden und geborgene Ressourcen bleiben wichtig. Erfahrungspunkte soll es allerdings auch dann geben, wenn ein Trupp Hajin nicht lebend verlässt. Ab dem 20. Oktober 2026 ist für digitale Vorbesteller ein früher DMZ-Zugang angekündigt, drei Tage vor der regulären Veröffentlichung des Spiels.
Eine missglückte Flucht ist nicht das Ende des Operators
DMZ bleibt ein Extraction-Shooter. Wer in der Hajin Exclusion Zone Ziele erfüllt, Beute findet und rechtzeitig einen Abholpunkt erreicht, kann seine Funde für spätere Einsätze sichern. Wer scheitert, verliert dagegen Teile seiner mitgeführten Ausrüstung. Neu ist, wie das Spiel mit der Figur dahinter umgeht.
Ein verschollener Operator landet im MIA-System („Missing in Action“). In der eigenen Basis können Spieler Ingame-Geld für seine Bergung einsetzen, statt ihn vollständig aufzugeben. Seine individuell freigeschalteten Talente bleiben laut Activision nach der Rückkehr erhalten, die verlorenen Gegenstände nicht. Das schafft einen Unterschied zwischen dem Risiko eines einzelnen Einsatzes und dem längerfristigen Aufbau eines Charakters.
Wer einen Spezialisten aufbaut, entscheidet vor dem Absprung
Mehrere dauerhaft angelegte Operatoren lassen sich für unterschiedliche Aufgaben ausrichten. Die Talentbäume konzentrieren sich auf Kampf, Aufklärung und Überleben. Wer viel Zeit in einen gut ausgerüsteten Spezialisten steckt, hat dadurch etwas zu verlieren. Gleichzeitig ist der Wechsel zu einem anderen Operator möglich, wenn dessen Ausrüstung oder Fähigkeiten besser zum nächsten Auftrag passen.
Die Forward Operating Base (FOB) verbindet dieses System mit dem Ressourcenmanagement. Dort lagern Waffen, Rucksäcke und Gegenstände. Ein 3D-Drucker verarbeitet im Einsatz gesammelte Materialien zu Ausrüstung wie Schutzwesten, Nachtsichtgeräten oder taktischen Hilfsmitteln. Schusswaffen gehören nicht zum normalen Drucker-Sortiment: Dafür gibt es unter anderem Händler, den Gunsmith und Waffen aus der Spielwelt. Die Unterscheidung ist entscheidend, denn nicht jeder Verlust lässt sich durch eine einzige Crafting-Runde ersetzen.
Hajin wird nicht zum sicheren PvE-Spielplatz
Die Zone ist als PvPvE-Gebiet aufgebaut. Story-Missionen führen die Handlung nach der Kampagne weiter, daneben gibt es dynamische Einsätze und freies Erkunden. KI-Einheiten patrouillieren, reagieren auf Spieleraktivität und können Verstärkung erhalten. Gleichzeitig verfolgen andere Spieler eigene Ziele und können dieselbe Beute ins Visier nehmen.
Das neue System gibt Spielern nach einem Rückschlag einen Weg zurück, nimmt der Extraktion aber nicht ihre Bedeutung. Wie schnell sich MIA-Bergung und Ausrüstung im fertigen Spiel finanzieren lassen, kann vor dem Start niemand zuverlässig aus den Entwicklerangaben berechnen.
Wann DMZ verfügbar wird
Der angekündigte frühe DMZ-Zugang beginnt am 20. Oktober für berechtigte Käufer digitaler Vorbestellungen. Die Kampagne soll für diese Gruppe bereits am 16. Oktober beginnen. Das vollständige Modern Warfare 4 erscheint laut Activision am 23. Oktober 2026 für PC, PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Änderungen am Zugangszeitplan bleiben bis zum Start möglich.
Offizielle Quellen: Activision: DMZ und Hajin, Xbox Wire: DMZ-Fortschritt und Frühzugang, 9. Oktober 2026, Activision: Veröffentlichung und Plattformen.