Modern Warfare 4: Server Culling soll Wallhacks ausbremsen

Call of Duty: Modern Warfare 4 PC ab 49,72 €
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Call of Duty: Modern Warfare 4 – Road to Launch mit Infinity Ward
Bild: Activision / Call of Duty · Bildquelle

Call of Duty: Modern Warfare 4 bekommt mit Server Culling eine neue Schutzschicht gegen Wallhacks. Activision und Infinity Ward verlagern dabei einen Teil der Sichtbarkeitslogik auf den Server: Positionsdaten zu Gegnern, die hinter Wänden oder anderen Hindernissen verborgen sind, sollen erst dann an den Client übertragen werden, wenn sie im Spiel tatsächlich sichtbar sein dürfen.

Der Ansatz setzt an einem grundlegenden Problem klassischer Wallhacks an. Solche Hilfsmittel können nur Informationen darstellen, die auf dem Gerät des Spielers vorhanden sind. Wenn verdeckte Positionen gar nicht erst übertragen werden, steht diese Information auch nicht zur Anzeige bereit.

Die Sichtbarkeitslogik steckt direkt in den Karten

Laut Activision nutzt Modern Warfare 4 dafür speziell aufgebaute Sichtbarkeits- und Occlusion-Ebenen. Die Technik ist in die Karten eingebunden und entscheidet serverseitig, wann die Position eines Gegners an den jeweiligen Client weitergegeben wird. Für reguläre Spieler soll sich dadurch am Ablauf eines Matches nichts ändern.

Server Culling ist nach Angaben des Publishers für sämtliche Launch-Karten vorgesehen. Das System soll außerdem in DMZ und Combat Outpost greifen und mit den Season-1-Inhalten weitergeführt werden. Es arbeitet dabei als zusätzliche Ebene innerhalb von RICOCHET Anti-Cheat und ersetzt die übrigen Schutzmaßnahmen nicht.

Modern Warfare 4 startet am 23. Oktober

Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Auf dem PC gehören neben RICOCHET auch TPM 2.0 und Secure Boot zum Sicherheitskonzept.

Quellen: Call of Duty / Activision, Dexerto.

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