The Witcher 3 Remastered im Direktvergleich: CDPR zeigt Igni, Drowner und neue Beleuchtung
Von Karsten Schneider Veröffentlicht 3 Minuten Lesezeit
Wenige Tage vor dem Release von The Witcher 3: Wild Hunt — Remastered zeigt CD PROJEKT RED einen neuen direkten Grafikvergleich. Im Mittelpunkt steht eine kurze Kampfszene in den Sümpfen von Velen: Geralt setzt Igni gegen mehrere Ertrunkene ein, während Original und Remastered unmittelbar gegenübergestellt werden.
Der Vergleich ist vor allem deshalb interessant, weil er nicht nur höhere Detaildichte demonstriert. Beleuchtung, Materialdarstellung, Feuer und die Atmosphäre der Szene wirken sichtbar anders. Wer sich einen Überblick über die kommende Fassung verschaffen will, findet die dauerhaften Informationen zu Plattformen, Upgrade und Inhalt auf unserer Seite zu The Witcher 3: Wild Hunt.
Was der Vergleich tatsächlich zeigt
Im neuen Material sind die Drowner-Modelle in der Remastered-Fassung klarer ausgeleuchtet und ihre Oberflächen reagieren stärker auf das neue Rendering. Auch Vegetation und Wasser wirken technisch anders aufgebaut. Besonders auffällig ist Igni: Die Flammen selbst sind dichter modelliert, gleichzeitig unterscheiden sich Reflexionen und die Lichtwirkung auf Umgebung und Gegner deutlich vom Original.
Das sorgt nicht automatisch dafür, dass jede Einstellung subjektiv „besser“ wirkt. Der ältere Build arbeitet in dieser Szene mit kräftigerem Nebel, wärmeren Farbtönen und markanteren roten Spiegelungen auf dem Wasser. Remastered wirkt im direkten Vergleich heller und neutraler. Gerade deshalb ist der Clip interessanter als ein klassischer Marketing-Trailer: Er zeigt, dass die Modernisierung nicht nur mehr Details auf dieselbe Bildkomposition legt, sondern den Look einzelner Szenen verändern kann.
CD PROJEKT RED kennzeichnet das Material als Work in Progress
Wichtig ist die Einordnung: CD PROJEKT RED versieht den Vergleich mit einem Work-in-Progress-Hinweis. Der Clip soll also nicht zwingend den finalen Stand repräsentieren. Zudem nennt das Studio für diesen kurzen Vergleich keine vollständigen Angaben zu Plattform, Grafikpreset oder exakten Raytracing-Einstellungen. Aus dem Material allein lässt sich deshalb keine belastbare Aussage darüber ableiten, wie jede Szene auf PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S oder Switch 2 aussehen wird.
Offiziell verspricht Remastered überarbeitete Umgebungs-, NPC- und Monstertexturen, deutlich modernisierte Vegetation, neue Beleuchtung, Rendering-Verbesserungen und Raytracing. Dazu kommen Gameplay- und Fortschrittsänderungen. Die Version erscheint am 29. September 2026.
Kostenloses Upgrade auf PC, PS5 und Xbox Series
Für Besitzer von The Witcher 3 auf GOG, Steam, Epic Games Store, PlayStation 5 und Xbox Series X|S wird Remastered als kostenloses Upgrade angeboten. Außerdem erscheint eine native Switch-2-Fassung, und Battle.net kommt als zusätzlicher PC-Store hinzu. Besitzer des Basisspiels erhalten zudem Hearts of Stone und Blood and Wine ohne Aufpreis.
Der jetzt veröffentlichte Direktvergleich ist damit vor allem ein Vorgeschmack auf die visuelle Neuinterpretation. Ob die veränderte Lichtstimmung in dieser konkreten Szene dem finalen Build entspricht, lässt sich erst nach Veröffentlichung beurteilen.
Quellen: offizieller Vergleichsclip von CD PROJEKT RED, offizielle The-Witcher-3-Seite, CD PROJEKT RED Press Center.