The Witcher 3 Remastered: CDPR baut Skilltree um und bringt Path Tracing sowie Mods auf Switch 2
The Witcher 3: Wild Hunt PC ab 5,20 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht Aktualisiert 4 Minuten Lesezeit
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Update
PC-Systemanforderungen von CD PROJEKT RED ergänzt, inklusive Raytracing- und Path-Tracing-Zielkonfigurationen.
The Witcher 3: Wild Hunt — Remastered geht deutlich weiter als ein Grafik-Upgrade. Kurz vor dem Start am 29. September hat CD PROJEKT RED die wichtigsten Änderungen der neuen Fassung gebündelt: Der Fertigkeitsbaum wird neu aufgebaut, der Kampf erhält zusätzliche Finisher und eine adaptive Kamera, Geralt und Roach steuern sich anders – und auf dem PC kommt Path Tracing hinzu.
Die Neuerungen betreffen damit nicht nur die Optik, sondern mehrere Systeme, die Spieler über Dutzende Stunden begleiten. Mehr zum Release, den Plattformen und den bereits bestätigten Upgrade-Regeln steht auf unserer Spielseite zu The Witcher 3: Wild Hunt — Remastered.
Skilltree, Kampf und Hexerzeichen werden überarbeitet
CD PROJEKT RED beschreibt das Fertigkeitssystem als neu gedacht. Builds sollen flexibler werden und einzelne Fähigkeiten stärkeren Einfluss auf den Spielstil haben. Im Kampf kommen überarbeitete Animationen, zusätzliche Finisher und eine dynamischere Kamera hinzu. Auch die fünf Hexerzeichen wurden für die Remastered-Fassung überarbeitet.
Außerhalb von Kämpfen greift das Update ebenfalls tief ein: Bewegung und Traversal wurden angepasst, Roachs Handling überarbeitet und Monster sollen sich in Begegnungen glaubwürdiger verhalten.
Path Tracing auf PC, PSSR auf PS5 Pro
Bei der Technik nennt CD PROJEKT RED neue und überarbeitete Texturen für Umgebungen, NPCs und Monster, dichteres beziehungsweise neu abgestimmtes Blattwerk sowie Änderungen an Beleuchtung und Rendering. Auf dem PC kommt zusätzlich Path Tracing hinzu.
Für PlayStation 5 Pro nennt der Entwickler PSSR-Unterstützung und einen Modus, der Raytracing mit 60 Bildern pro Sekunde verbindet. Welche Grafikoptionen tatsächlich verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Plattform ab.
PC-Anforderungen: Path Tracing verlangt eine RTX 5080
CD PROJEKT RED hat kurz vor Release auch die vollständigen PC-Anforderungen veröffentlicht. Für die klassische Rasterisierung startet Remastered bei einer GeForce GTX 1660, Radeon RX 5500 XT oder Intel Arc A580 für 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde auf niedrigen Einstellungen. Für 1080p/60 auf hohen Einstellungen nennt der Entwickler eine RTX 2060 Super, RX 6600 XT oder Arc B580.
Deutlich höher liegt die Messlatte für Raytracing und Path Tracing. Raytracing Ultra bei 1440p/60 setzt laut Vorgabe eine RTX 4080 oder Radeon RX 9070 XT voraus und kalkuliert mit Upscaling. Die höchste Path-Tracing-Stufe für 4K/60 nennt eine GeForce RTX 5080 zusammen mit Core i9-13900K oder Ryzen 7 9800X3D sowie 24 GB RAM; auch hier gehören Upscaling und Frame Generation zur Zielkonfiguration.
| Ziel | GPU-Beispiele | CPU-Beispiele |
|---|---|---|
| 1080p/30, Low | GTX 1660 / RX 5500 XT / Arc A580 | Core i5-8400 / Ryzen 5 2600 |
| 1080p/60, High | RTX 2060 Super / RX 6600 XT / Arc B580 | Core i7-8700K / Ryzen 5 3600X |
| 1440p/60, Ultra | RTX 3070 Ti / RX 6800 XT / Arc B580 | Core i7-13700K / Ryzen 7 7700X |
| 1440p/60, Raytracing Ultra | RTX 4080 / RX 9070 XT | Core i7-13700K / Ryzen 7 7700X |
| 4K/60, Path Tracing | RTX 5080 | Core i9-13900K / Ryzen 7 9800X3D |
Die offizielle Feature-Seite weist zusätzlich darauf hin, dass Remastered auf dem PC nativ auf DirectX 12 setzt und aktuelle Grafiktreiber voraussetzt. Die vollständige Anforderungstabelle veröffentlicht CD PROJEKT RED direkt auf der offiziellen Remastered-Seite.
Transmog, neuer Fotomodus und sichtbare Meditation
Zu den Komfortfunktionen gehört erstmals Transmogrifikation: Geralt kann damit das Aussehen einer Ausrüstung tragen, ohne deren Werte übernehmen zu müssen. Der Fotomodus bekommt zusätzliche Einstellungen, Posen, Rahmen und Filter; außerdem lassen sich weitere Charaktermodelle in eine Szene setzen.
Auch die Meditation wird verändert. Statt eines einfachen Übergangs zeigt das Spiel den Zeitverlauf künftig sichtbar. Dazu kommen neue Quest-Verfolgung, UI- und Loot-Anpassungen, zusätzliche Barrierefreiheitsoptionen und die Möglichkeit, das Kampftraining direkt aus dem Hauptmenü erneut zu starten.
Mods selbst auf Nintendo Switch 2
Eine der ungewöhnlicheren Neuerungen ist die erweiterte Mod-Unterstützung. CD PROJEKT RED führt sie plattformübergreifend ein und nennt ausdrücklich auch die native Nintendo-Switch-2-Fassung. Die Switch-2-Version erhält darüber hinaus eigene Eingabefunktionen.
The Witcher 3: Wild Hunt — Remastered erscheint am 29. September 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Besitzer des Grundspiels erhalten das Upgrade auf den qualifizierten Plattformen kostenlos.
Quelle für die Feature-Angaben ist die offizielle Remastered-Seite von The Witcher.