Final Fantasy VII Revelation: Zack bekommt eigenes Kampfsystem, Rocket Town wird größer
Final Fantasy VII Revelation Xbox Series ab 56,24 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten Lesezeit
Zack Fair bekommt in Final Fantasy VII Revelation deutlich mehr Raum als noch in Rebirth. Director Naoki Hamaguchi hat in einem neuen Interview bestätigt, dass Zacks spielbare Abschnitte umfangreicher werden und er dafür ein eigenes Kampfsystem samt separater Charakterentwicklung erhält. Auch Rocket Town wird stark ausgebaut: Cids Heimatregion bekommt eine eigene Fortbewegungslösung, neue Erkundungsmöglichkeiten und den bekannten Raumfahrt-Handlungsbogen.
Die neuen Angaben ergänzen den bereits umfangreichen Überblick zu Final Fantasy VII Revelation. Square Enix entwickelt das Finale der Remake-Trilogie für PC, PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 und erweitert dabei mehrere Figuren und Orte, die im Original deutlich knapper behandelt wurden.
Zack erhält eigene Progression
Hamaguchi zufolge fallen Zacks spielbare Passagen größer aus als in Final Fantasy VII Rebirth und sind enger mit der eigentlichen Handlung verbunden. Entscheidend ist dabei, dass Zack nicht einfach das bestehende System anderer Gruppenmitglieder übernimmt. Für ihn entsteht ein eigenes Kampfsystem, ergänzt um eine Entwicklung, die der Director mit einem Skilltree vergleicht.
Damit werden Zacks Abschnitte zu einem eigenständigeren Teil des Spiels. Seine Rolle geht über kurze Zwischenspiele hinaus und bekommt sowohl spielerisch als auch erzählerisch mehr Gewicht.
Rocket Town wird zu einem größeren Erkundungsgebiet
Auch Cid Highwinds Geschichte erhält mehr Platz. Rocket Town wird größer umgesetzt und greift Cids Beziehung zu Shera, Shinras Raketenprogramm und die spätere Reise ins All auf. Der Handlungsbogen bleibt damit eng am Kern des Originals, wird aber räumlich und spielerisch erweitert.
Für die Erkundung steht Cids Auto zur Verfügung. Während der Fahrt lässt sich Musik abspielen; weitere Titel können über Nebeninhalte freigeschaltet werden. Die Idee erinnert an die unterschiedlichen Fortbewegungsmittel aus Rebirth, ist diesmal aber direkt an Cids Heimat und seine persönliche Geschichte gekoppelt.
Yuffie und Vincent werden stärker in die Hauptgeschichte eingebunden
Hamaguchi nennt außerdem Yuffie und Vincent als Figuren, die Revelation gegenüber dem Original ausführlicher behandelt. Weil beide 1997 optional waren, konnten sie damals nur begrenzt in die Hauptgeschichte eingebunden werden. Im Remake-Projekt sollen ihre Rollen enger mit dem zentralen Handlungsverlauf verzahnt sein.
Vincent ist bereits als voll spielbares Gruppenmitglied bestätigt. Ein offizielles PlayStation-Hands-on zeigte im September seinen Wechsel zwischen Fernkampf und Monsterform sowie Cids auf Luftangriffe ausgerichteten Speerkampf. Das neue FITS-System ergänzt die Gruppe zusätzlich um spezialisierte Rollen.
Auch die optionalen Großbegegnungen bekommen eigene Mechaniken
Das Interview liefert daneben neue Details zu den riesigen Kreaturen, die im späteren Verlauf des Originals eine wichtige Rolle spielen. Einige Begegnungen gehören zur Hauptgeschichte, andere sind optionale Herausforderungen. Die Nebenvarianten sollen deutlich anspruchsvoller sein und können ein höheres Gruppenlevel voraussetzen als für den Abschluss der Hauptgeschichte nötig ist.
Final Fantasy VII Revelation erscheint am 8. April 2027. Square Enix führt den Titel als dritten und abschließenden Teil des Remake-Projekts; die Highwind dient als zentrales Reisemittel durch die vergrößerte Welt.
Quellen: PC Gamer – Interview mit Naoki Hamaguchi, PlayStation.Blog und Square Enix.