WoW Forever: Blizzard greift bei RMT durch und plant Handelswarnung

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World of Warcraft Live-Q&A vom 17. September 2026
Bild: Blizzard Entertainment · Bildquelle

Entwicklung der Meldung

  1. Update

    Blizzard bestätigt nun konkrete RMT-Sanktionen in der Forever-Beta und plant zusätzlich eine Warnung beim Handel mit unbekannten Spielern.

Blizzard setzt die angekündigte harte Linie gegen Echtgeldhandel in World of Warcraft: Forever inzwischen praktisch um. Das Unternehmen bestätigt Account-Maßnahmen gegen Spieler, die in der Beta per Bot Gold erzeugt haben, sowie gegen Käufer und Spieler, die wissentlich illegales Gold angenommen haben.

Die Sanktionen reichen laut Blizzard je nach Fall von der Entfernung des Goldes über Account-Sperren bis hin zu permanenten Schließungen. Zusätzlich arbeitet das Team an einer Warnung, die beim Handel mit unbekannten Spielern auf die Risiken problematischer Goldtransfers hinweist.

Blizzard bestätigt Sanktionen in der Beta

Community Manager Randy „Kaivax“ Jordan schreibt im offiziellen WoW-Forum, dass Blizzard während der Beta fortlaufend gegen Accounts vorgeht, die beim Botten zur Goldbeschaffung auffallen. Dieselbe Linie gilt für Accounts, die solches Gold kaufen oder wissentlich entgegennehmen.

Damit folgt auf die Ankündigungen aus dem September nun die konkrete Durchsetzung. Blizzard hatte bereits vor dem Beta-Start betont, die Wirtschaft von Forever stärker gegen Echtgeldhandel abschirmen zu wollen. Die aktuelle Stellungnahme macht klar, dass diese Maßnahmen nicht bis zum regulären Start warten.

Warnung beim Handel mit Fremden ist in Arbeit

Eine zusätzliche Schutzschicht soll direkt im Handelssystem ansetzen. Blizzard plant einen Hinweis für Situationen, in denen Spieler mit ihnen unbekannten Accounts handeln. Der Warntext soll verdeutlichen, dass auch das bewusste Annehmen illegal erworbenen Goldes Konsequenzen haben kann.

Blizzard nennt dabei keinen einzelnen Automatismus, der jede verdächtige Transaktion gleich behandelt. Entscheidend ist die eigene Formulierung: Wer an der Erzeugung, dem Verkauf, Kauf oder bewussten Empfang illegalen Goldes beteiligt ist, muss mit Maßnahmen rechnen. Dazu zählen Goldentzug, zeitweise Sperren und permanente Account-Schließungen.

GDKP bleibt Teil derselben Wirtschaftspolitik

Der aktuelle Schritt knüpft direkt an Blizzards Entscheidung an, GDKP-Raids in Forever nicht zu erlauben. Bei solchen Gruppen wird Beute intern gegen Spielgold versteigert und der Erlös anschließend verteilt. Senior Game Designer Josh Greenfield hatte das Verbot unter anderem damit begründet, dass hohe Goldsummen den Anreiz für Echtgeldhandel erhöhen und klassische Gildenstrukturen verdrängen können.

Für Blizzard sind GDKP-Verbot und RMT-Sanktionen damit zwei Teile derselben Strategie: Die neue WoW-Spielwelt soll ihre Progression und soziale Struktur nicht von extern gekauftem Gold dominieren lassen.

Die Regeln gelten schon vor dem regulären Start

Die Beta von World of Warcraft: Forever läuft seit dem 17. September. Der weltweite reguläre Start ist für den 4. November 2026 angesetzt; in Deutschland fällt die Freischaltung aufgrund der Zeitverschiebung auf den 5. November um 00:00 Uhr MEZ.

Bis dahin liefert die Beta nicht nur Balance- und Serverdaten, sondern dient Blizzard sichtbar auch als Testfeld für die Durchsetzung seiner Wirtschaftsregeln. Die neue Stellungnahme beseitigt jedenfalls eine Unklarheit aus der ersten Ankündigung: Sanktionen gegen illegales Gold sind nicht nur geplant, sie werden bereits angewendet.

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