ARC Raiders: Permanente Bans ohne zweite Chance – Embark verschärft Anti-Cheat
ARC Raiders PC ab 27,57 € Von Magnus Ohle Veröffentlicht Aktualisiert 3 Minuten Lesezeit
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Embark konkretisiert die Anti-Cheat-Policy: permanente Bans ohne zweite Chance, breitere Hardware-Sanktionen und neue Zahlen zu Queue-Teaming.
Embark Studios verschärft die Anti-Cheat-Regeln in ARC Raiders deutlich. Wer bei der Nutzung bekannter Cheat-Programme erwischt wird, erhält nach der aktuellen Richtlinie eine permanente Sperre – ohne Warnung und ohne zweite Chance. Das Studio baut gleichzeitig Lizenz-, Account- und Hardware-Sanktionen aus und nennt erstmals konkrete Zahlen zu seinen Maßnahmen gegen Queue-Teaming.
Den dauerhaft relevanten Überblick zu Spiel, Plattformen und Frozen Trail findet ihr auf unserer Spielseite zu ARC Raiders. Die Anti-Cheat-Änderungen selbst bleiben ein laufendes Live-Service-Thema und werden hier in der News verfolgt.
Permanente Sperren sind jetzt Standard
Embark räumt ein, bei Erstverstößen anfangs zu vorsichtig gewesen zu sein. Diese Linie wurde geändert: Für bekannte Cheat-Programme sind permanente Account-Sperren nun Standard. Gleichzeitig will das Studio Rückkehrern den Weg über neue Konten erschweren.
Dazu wurden die Lizenzbeschränkungen ausgeweitet. Eine bereits sanktionierte Spielkopie soll nicht einfach mit einem anderen Konto weiterverwendet werden können. Auch verknüpfte Accounts werden strenger behandelt: War ein Konto mit einer gesperrten Kopie verbunden, kann ebenfalls eine permanente Sperre folgen.
Hardware-Bans sollen deutlich breiter greifen
Bei ausreichender Evidenz kann Embark ARC Raiders bereits auf einem konkreten System sperren. Das Team arbeitet daran, die Zahl der Geräte zu erhöhen, die sich auf diese Weise zuverlässig sanktionieren lassen. Noch im weiteren Jahresverlauf sollen Hardware-Bans nach dem derzeitigen Plan auf fast alle Systeme ausgeweitet werden können, auf denen Cheat-Software erkannt wird.
Bei der Erkennung kombiniert Embark nach eigenen Angaben Kernel-Schutz von Denuvo, Anybrain und eigene Modelle auf Basis von Machine Learning und weiteren Telemetriedaten. Entscheidungen sollen nicht vollständig automatisiert fallen. Über den Einspruchsprozess bleibt ein menschlicher Prüfschritt erhalten. Zusätzlich testet Embark das Anti-Cheat-System Elytra derzeit zunächst in THE FINALS, bevor ein möglicher Test in ARC Raiders folgt.
Queue-Teaming: Embark nennt erstmals konkrete Wirkung
Neben klassischem Cheating nimmt Embark auch abgesprochenes Queue-Teaming ins Visier. Gemeint sind Spieler, die sich schon vor einem Raid koordinieren, um gemeinsam in dieselbe Solo-Lobby zu gelangen. Begegnungen, die erst während eines Raids über Proximity Chat entstehen, bleiben davon ausdrücklich ausgenommen.
Vor wenigen Tagen begann Embark damit, bekannte Teaming-Gruppen im Matchmaking voneinander zu trennen. Fünf Tage später habe die Zahl der Spieler, die dieses Verhalten zeigen, um 85 Prozent abgenommen. Der Anteil dadurch beeinträchtigter Raids sei laut Studio von ungefähr 1 von 50 auf 1 von 300 gefallen – ohne messbaren größeren Einfluss auf die Wartezeiten.
Anti-Cheat bleibt ein fortlaufender Wettlauf
Embark betont, dass nicht jede verdächtige Aktion sofort zu einer Sperre führen kann. Systeme sammeln zunächst genügend Evidenz, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Das Team moderiert zusätzlich öffentlich gepostete Videos und Streams, wenn diese klare Belege für Cheating liefern.
Die neue Mitteilung konkretisiert damit die bereits zuvor angekündigten Bannwellen und First-Strike-Sperren erheblich: Aus einer schrittweisen Verschärfung ist eine feste Permanent-Ban-Policy für bekannte Cheat-Software geworden.