Sieht so aus als wären nicht nur Features und Spiele bei Google Stadia sehr schwach, sondern auch die Verkaufszahlen des Cloud Gaming Projekts von Google. So sollen dem Kotaku Journalisten Jason Schreier zufolge die Vorbestellungen zum Founders Pack und auch der Premiere Edition weit unter den Erwartungen von Google gewesen sein.

Das auch trotz der Tatsache das die Founders Edition tatsächlich ausverkauft war, meinte ein Insider zu Schreier, dass man mit den Vorbestellungen unter Erwartungen lag. Bis zur kostenlosen Version von Stadia, welche irgendwann im nächsten Jahr verfügbar werden soll, ist die Premier Edition zu kaufen der einzige Weg den Dienst zu nutzen. Dabei sind 129€ doch schon ein sehr hoher Preis, auch mit Controller und Chromecast, für einen unfertigen Dienst.

So meinte Jason Schreier: “Google Stadia ist heute erschienen und es sieht schon nach einem monumentalen Flop aus. (Ich habe von einer beteiligten Person gehört, dass Vorbestellungen unter den Erwartungen lagen.) Die Frage ist, ob sie irgendwann aufhören Spiele zu verkaufen und auf ein All-you-can-eat Abo-Modell umsteigen? Oder es auch einfach sterben lassen?”

So stellt sich die Frage, wo die meisten Cloud Gaming Anbieter einige Titel im Abo Anbieten und es für Spieler nicht nötig ist weitere Spiele zu kaufen, ob Google mit Stadia nicht auch diesen Weg gehen will. xCloud, Playstation Now und viele andere bieten für die monatliche Gebühr eine Auswahl an Spielen, Stadia im Moment für eine Abo-Gebühr nur Destiny 2, weitere Spiele müssen gekauft werden. In Zeiten von einem Game Pass und wo die meisten Spiele Mikrotransaktionen haben, wollen immer weniger Leute Vollpreis für ein Spiel zahlen. Bei Stadia bleibt der Kauf bei 3. Anbietern zu günstigeren Preisen aus und es muss zumindest im Moment noch eine Abo Gebühr bezahlt werden.

Jedoch hat Google Stadia noch nicht aufgegeben und baut im Moment auch neue Studios auf, welche exklusive Inhalte für den Service bringen werden.

So meint Schreier in einem anderen Tweet: “Ich glaube nicht, dass Google so schnell Stadia aufgeben wird – sie bauen derzeit mehrere Spiele Studios auf -, aber es war schon immer dämlich zu glauben, dass sie auf diesem Ding Spiele zum Vollpreis verkaufen könnten. Sie müssen den Kurs ändern, auch wenn es bedeutet, einige der größten AAA-Spiele zu verlieren”

Schon mit dem Launch zeigt sich Google Stadia als technologisch ausgeklügelter Service, drumherum ist jedoch alles sehr mager. Von den fehlenden Features, zu den wenigen Launch Spielen und dem hohen Datenverbrauch gibt es einfach noch zu viele Fragen, auf die auch Google noch keine Antwort hat.

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