Der Cloud Gaming Vergleich

Streame Games in der besten Grafik

{{displayValue}}

Häufige Fragen zu Cloud Gaming

Beim Cloud Gaming wird die Berechnung der Spiele sozusagen in die Wolke verlagert. Das bedeutet, dass die rechenintensiven Spiele nicht auf dem eigenen PC sondern auf einem Server berechnet werden. Damit man selbst spielen kann wird ein Videostream an den eigenen Computer gesendet. Man selbst kann das Spielgeschehen durch die Eingabe am eigenen Gerät steuern. Dabei wird Maus und Tastatur als auch ein externes Gamepad unterstützt.

Beim Cloud Gaming wird das Spiel auf einem Server berechnet und das Bild wird an den Client gestreamt. Der Nutzer erhält auf seinem PC also nur ein Video, das die Hardware verarbeiten muss. Gleichzeitig werden seine Eingaben an den Server gesendet, damit er das Spiel bedienen kann. Vergleichbar ist das Konzept mit der Idee des Remote Desktop, womit man sich auch per Fernzugriff auf einem Computer einwählen kann und diesen von überall aus bedienen kann. Bis dato war es allerdings so, dass die Verbindungsqualität nicht für ein flüssiges Spielen ausreichte.
In den vergangenen Jahren sind die Internetanschlüsse schneller und die Router leistungsfähiger geworden. Zunächst fand das Konzept innerhalb des eigenen Haushalts anklang. So konnte man mit Steam Spiele von einem auf den anderen Computer streamen. Dies erforderte lediglich eine stabile Netzwerkverbindung innerhalb der eigenen Wohnung. Diese Idee wurde mit Cloud Gaming auf das Internet ausgeweitet, so dass man keine teure Hardware in Form eines PCs oder eines Konsole mehr benötigt.

Für ein flüssiges Spielerlebnis ist natürlich eine gute Internetanbindung eine Grundvoraussetzung. Mit einem langsamen DSL Anschluss sollte man nicht in Versuchung geraten einen der Dienste auszuprobieren. Daher bleibt Cloud Gaming derzeit Nutzern vorbehalten, in deren Region Breitband ausgebaut wurde.

In Zahlen bedeutet das, dass man mindestens permanente 15 MBits benötigt, um Dienste wie Shadow flüssig zu nutzen. Das hängt zusätzlich auch von der Auflösung ab. Wer in Full HD spielt, der benötigt weniger Bandbreite als wenn man in Ultra HD / 4K spielt.
Zum Testen kann man sich hierbei auch an Video on Demand Angeboten orientieren. Wenn ein 4K Stream von Netflix flüssig läuft, dann sollte man Cloud Gaming mindestens in Full HD betreiben können.

Noch viel wichtiger als die reine Bandbreite ist zudem die Latenz zum Server. Diese hängt zum einen von der Entfernung zum Rechenzentrum, vom Internetanschluss als auch vom Router im eigenen zu Hause ab. Wer einen alten Router nutzt, der nur einen langsamen WLAN Standard unterstützt, wird kein flüssiges Erlebnis bekommen.

Grundsätzlich lässt es sich technisch nicht vermeiden, dass man beim Spielen über einen Cloudserver eine zusätzliche Latenzzeit hat. Diese ist so hoch wie der Ping des eigenen Internetanschlusses und der Anbindung an den Server. Das heißt bei einem herkömmlichen Internetanschluss und einer verkabelten Ethernetverbindung kommen gut 20 bis 30ms hinzu. Durch die schnelle Anbindung der Server hat man dafür einen geringeren Ping zu den Spieleservern. Dieser Vorteil kompensiert die erhöhte Latenz etwas.
Zu Beachten ist natürlich, dass man mit einer schlechten Internetanbindung oder einem alten WLAN Router schlechtere Latenzen am eigenen Anschluss hat. Hier sollte man darauf achten einen schnellen Router zu verwenden und eine Kabelverbindung zu seinem PC herzustellen. Bei WLAN sollte man mindestens den AC Standard und 5Ghz zur Verfügung haben. Außerdem sollte auch die WLAN Verbindung stark und stabil sein.
Doch stört die erhöhte Latenz wirklich das Spielerlebnis? Der durchschnittliche Nutzer dürfte kaum einen Unterschied feststellen bei den zusätzlichen 30ms. Insbesondere bei langsameren Spielen wie Simulatoren oder Aufbauspielen dürfte man überhaupt keinen negativen Effekt merken. Bei schnellen Shootern könnte es erfahrenen Spielern auffallen, dass es etwas träger ist als auf einem Gamingmonitor mit minimaler Reaktionszeit.
Dieses Konzept ist mit Sicherheit nicht an die Zielgruppe von E-Sport Spielern gerichtet, sondern richtet sich viel mehr an Casualgamer, die von Zeit zu Zeit ein grafisch aufwendiges Spiel spielen.

Das Thema CloudGaming ist noch relativ jung und dennoch gibt es eine Zielgruppe für die das Thema durchaus interessant ist. Es ist aufgrund technischer Limitierungen und dem Preis bei intensiver Nutzung sicherlich nichts für Enthusiasten, die das maximale herausholen wollen. Diese Nutzer besitzen allerdings meistens schone einen hochwertigen Gaming PC und benötigen diesen Service nicht.
Viel mehr richtet sich das Angebot an gelegentliche Spieler, die keinen potenten Gaming Rechner zu Hause stehen haben. Auch passionierte Konsolenspieler könnten so ein flexibles Cloud Gaming Angebot zulegen, wenn sie ab und an mal ein PC Spiel spielen möchte, das es nicht auf der Konsole gibt.