Cloud Gaming

Der große Cloud Gaming Vergleich

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    Der Cloud Gaming Vergleich

    Streame Games in der besten Grafik
    Mit Cloud Gaming benötigt man keinen teuren Spiele PC mehr, der zu Hause unter dem Schreibtisch steht. Die Berechnung der Spiele wird in die Cloud verlagert und von leistungsstarken Servern übernommen. Hier sind die derzeit besten Anbieter für Cloud Gaming.

    Über Cloud Gaming

    Das Thema Cloud hat in den vergangenen Jahren so ziemlich alle Bereiche erobert. Wir sind es gewohnt Dateien in der virtuellen Wolke abzulegen und Begriffe wie Cloud Computing sind alltäglich in der digitalen Wirtschaft. Der Trend hat nun auch den Gamingbereich erreicht.
    Vor einigen Jahren sprach vor allem Microsoft über das Thema die Berechnung von komplexen Videospielen durch die Cloud zu unterstützen. Dadurch sollte die Xbox One Konsole Spiele und physikalische Berechnungen darstellen können, die mit der integrierten Hardware absolut unmöglich gewesen wären. Leider hat das Thema bei der Xbox bis heute nicht wirklich Fahrt aufgenommen.
    Anders sieht es im PC Bereich aus, wo es mittlerweile immer mehr Anbieter gibt, die die Berechnung von PC Spielen in der Cloud anbieten. Dabei mietet sich der Nutzer die Rechenleistung auf den Server des Anbieters und kann damit grafisch aufwendige Spiele auf sein Endgerät streamen. Das Streaming ist vergleichbar mit dem Videostreaming, dass wir von Video on Demand Diensten kennen. Der Unterschied ist, dass man als Nutzer die Möglichkeit hat Eingaben an den Server zu senden. Anders wäre auch kein Gaming möglich.

    Welche Anbieter gibt es?

    Das Geschäft mit dem Streaming von Videospielen ist noch relativ jung und viele der Anbieter befinden sich noch in der Testphase oder das Produkt lässt sich nur eingeschränkt nutzen. Die meisten Dienste gibt es für den PC, allerdings hat Sony auch einen eigenen Dienst für die Playstation und den Windows PC geschaffen.

    Häufige Fragen zu Cloud Gaming

    Was ist Cloud Gaming?

    Beim Cloud Gaming wird die Berechnung der Spiele sozusagen in die Wolke verlagert. Das bedeutet, dass die rechenintensiven Spiele nicht auf dem eigenen PC sondern auf einem Server berechnet werden. Damit man selbst spielen kann wird ein Videostream an den eigenen Computer gesendet. Man selbst kann das Spielgeschehen durch die Eingabe am eigenen Gerät steuern. Dabei wird Maus und Tastatur als auch ein externes Gamepad unterstützt.


    Wie funktioniert Cloud Gaming?

    Beim Cloud Gaming wird das Spiel auf einem Server berechnet und das Bild wird an den Client gestreamt. Der Nutzer erhält auf seinem PC also nur ein Video, das die Hardware verarbeiten muss. Gleichzeitig werden seine Eingaben an den Server gesendet, damit er das Spiel bedienen kann. Vergleichbar ist das Konzept mit der Idee des Remote Desktop, womit man sich auch per Fernzugriff auf einem Computer einwählen kann und diesen von überall aus bedienen kann. Bis dato war es allerdings so, dass die Verbindungsqualität nicht für ein flüssiges Spielen ausreichte.
    In den vergangenen Jahren sind die Internetanschlüsse schneller und die Router leistungsfähiger geworden. Zunächst fand das Konzept innerhalb des eigenen Haushalts anklang. So konnte man mit Steam Spiele von einem auf den anderen Computer streamen. Dies erforderte lediglich eine stabile Netzwerkverbindung innerhalb der eigenen Wohnung. Diese Idee wurde mit Cloud Gaming auf das Internet ausgeweitet, so dass man keine teure Hardware in Form eines PCs oder eines Konsole mehr benötigt.


    Welche Internetgeschwindigkeit / Bandbreite benötige ich?

    Für ein flüssiges Spielerlebnis ist natürlich eine gute Internetanbindung eine Grundvoraussetzung. Mit einem langsamen DSL Anschluss sollte man nicht in Versuchung geraten einen der Dienste auszuprobieren. Daher bleibt Cloud Gaming derzeit Nutzern vorbehalten, in deren Region Breitband ausgebaut wurde.

    In Zahlen bedeutet das, dass man mindestens permanente 15 MBits benötigt, um Dienste wie Shadow flüssig zu nutzen. Das hängt zusätzlich auch von der Auflösung ab. Wer in Full HD spielt, der benötigt weniger Bandbreite als wenn man in Ultra HD / 4K spielt.
    Zum Testen kann man sich hierbei auch an Video on Demand Angeboten orientieren. Wenn ein 4K Stream von Netflix flüssig läuft, dann sollte man Cloud Gaming mindestens in Full HD betreiben können.

    Noch viel wichtiger als die reine Bandbreite ist zudem die Latenz zum Server. Diese hängt zum einen von der Entfernung zum Rechenzentrum, vom Internetanschluss als auch vom Router im eigenen zu Hause ab. Wer einen alten Router nutzt, der nur einen langsamen WLAN Standard unterstützt, wird kein flüssiges Erlebnis bekommen.


    Gibt es ein Problem mit dem „Input Lag“?

    Grundsätzlich lässt es sich technisch nicht vermeiden, dass man beim Spielen über einen Cloudserver eine zusätzliche Latenzzeit hat. Diese ist so hoch wie der Ping des eigenen Internetanschlusses und der Anbindung an den Server. Das heißt bei einem herkömmlichen Internetanschluss und einer verkabelten Ethernetverbindung kommen gut 20 bis 30ms hinzu. Durch die schnelle Anbindung der Server hat man dafür einen geringeren Ping zu den Spieleservern. Dieser Vorteil kompensiert die erhöhte Latenz etwas.
    Zu Beachten ist natürlich, dass man mit einer schlechten Internetanbindung oder einem alten WLAN Router schlechtere Latenzen am eigenen Anschluss hat. Hier sollte man darauf achten einen schnellen Router zu verwenden und eine Kabelverbindung zu seinem PC herzustellen. Bei WLAN sollte man mindestens den AC Standard und 5Ghz zur Verfügung haben. Außerdem sollte auch die WLAN Verbindung stark und stabil sein.
    Doch stört die erhöhte Latenz wirklich das Spielerlebnis? Der durchschnittliche Nutzer dürfte kaum einen Unterschied feststellen bei den zusätzlichen 30ms. Insbesondere bei langsameren Spielen wie Simulatoren oder Aufbauspielen dürfte man überhaupt keinen negativen Effekt merken. Bei schnellen Shootern könnte es erfahrenen Spielern auffallen, dass es etwas träger ist als auf einem Gamingmonitor mit minimaler Reaktionszeit.
    Dieses Konzept ist mit Sicherheit nicht an die Zielgruppe von E-Sport Spielern gerichtet, sondern richtet sich viel mehr an Casualgamer, die von Zeit zu Zeit ein grafisch aufwendiges Spiel spielen.


    Für wen eignet sich Cloud Gaming?

    Das Thema CloudGaming ist noch relativ jung und dennoch gibt es eine Zielgruppe für die das Thema durchaus interessant ist. Es ist aufgrund technischer Limitierungen und dem Preis bei intensiver Nutzung sicherlich nichts für Enthusiasten, die das maximale herausholen wollen. Diese Nutzer besitzen allerdings meistens schone einen hochwertigen Gaming PC und benötigen diesen Service nicht.
    Viel mehr richtet sich das Angebot an gelegentliche Spieler, die keinen potenten Gaming Rechner zu Hause stehen haben. Auch passionierte Konsolenspieler könnten so ein flexibles Cloud Gaming Angebot zulegen, wenn sie ab und an mal ein PC Spiel spielen möchte, das es nicht auf der Konsole gibt.