HyperVerse Krypto-Schwindel: Eine Geschichte von Täuschung und Phantasma-Geschäftsführern

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Die Welt der Kryptowährungen wurde durch das Aufkommen und den folgenden Zusammenbruch von HyperVerse erschüttert, einem Krypto-Unterfangen, das sich als ausgeklügelter Betrug herausstellte. Diese Affäre, berüchtigt für ihre angebliche Ponzi-Schema-Struktur und die Rätsel um ihren CEO Steven Reece Lewis, hat erhebliche Bedenken und Fragen über die Echtheit und Sicherheit von Krypto-Investitionen aufgeworfen. Dieser Artikel taucht in die verwirrenden Details der HyperVerse-Affäre ein und legt die Komplexität und trickreichen Praktiken offen, die zu großen Verlusten der Investoren und behördlicher Prüfung führten.

Die Entwirrung des HyperVerse-Schemas

HyperVerse präsentierte sich als lukrative Investitionsplattform und bot Mitgliedschaften mit garantierten hohen Renditen an. Investoren wurde eine minimale tägliche Rendite von 0,5% versprochen, mit einem atemberaubenden Ertrag von 300% über 600 Tage. Dieses Schema, das an ein klassisches Ponzi-Schema erinnert, förderte die Anwerbung von Mitgliedern, bot Überweisungsprovisionen an und ermutigte zur Reinvestition von Erträgen. Der grundlegende Fehler dieser Struktur war das nicht nachhaltige Versprechen hoher Renditen, was typisch für ein Pyramidensystem ist. Leider stellten viele Investoren fest, dass sie nicht auf ihre Mittel zugreifen konnten, als das Schema sich entwirrte.

Der geheimnisvolle Steven Reece Lewis

Im Zentrum der Kontroverse um HyperVerse stand Steven Reece Lewis, der als CEO des Krypto-Fonds gehandelt wurde. Allerdings offenbarten Untersuchungen verschiedener Quellen erstaunliche Erkenntnisse. Keine der akademischen Einrichtungen oder Unternehmen, die in seinem Lebenslauf aufgeführt waren, darunter die Universität Leeds, die Universität Cambridge, Adobe und Goldman Sachs, hatten irgendwelche Aufzeichnungen über Lewis. Das weckte erhebliche Zweifel an seiner Existenz, und es wurde zum Schluss gekommen, dass Steven Reece Lewis wahrscheinlich eine fiktive Figur war, erschaffen, um dem HyperVerse-Unterfangen Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Berühmtheiten als Werbefiguren: Ein trügerisches Vertrauen

Die Marketingstrategie von HyperVerse involvierte die Verwendung von Unterstützungsbekundungen durch prominente Persönlichkeiten wie Steve Wozniak, Chuck Norris, Jim Norton und Lance Bass. Diese Berühmtheiten teilten unterstützende Videobotschaften für HyperVerse, aber es gab keine Anzeichen, dass sie irgendeine Kenntnis vom Geschäftsmodell hatten oder jemals mit Lewis interagiert hatten. Diese Nutzung von Berühmtheiten als Werbefiguren ohne ordnungsgemäße Prüfung und Verständnis des Schemas trug zusätzlich zur irreführenden Anziehungskraft von HyperVerse bei.

Regulatorische Reaktionen und Warnungen

Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority hatte bereits 2021 HyperFund, den Vorläufer von HyperVerse, als möglichen Betrug gekennzeichnet. Trotz dieser Warnungen brach der Fonds letztendlich zusammen und wurde als HyperVerse neu gebrandet, mit Lewis als neuem CEO. Auch die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) wurde dafür kritisiert, die Verbraucher nicht früher vor dem Schema gewarnt zu haben.

Chainalysis-Bericht und Verluste der Investoren

Ein Bericht der Blockchain-Analysefirma Chainalysis schätzte, dass die Verluste der Investoren in HyperVerse im Jahr 2022 über 1,3 Milliarden Dollar überstiegen. Diese erschreckende Zahl unterstreicht das Ausmaß des Betrugs und die Auswirkungen, die er auf die Gemeinschaft der Krypto-Investoren hatte.

Fazit

Der Fall HyperVerse dient als Warnung in der Welt der Kryptowährungen und hebt die Bedeutung von Sorgfalt und regulatorischer Aufsicht hervor. Er legt die Verwundbarkeiten innerhalb des Kryptomarkts offen, wo das Versprechen hoher Renditen oft zugrundeliegende betrügerische Aktivitäten verschleiert. Die Geschichte des nicht existierenden Geschäftsführers Steven Reece Lewis und der Missbrauch von Berühmtheiten als Werbefiguren bei diesem Unterfangen sind deutliche Erinnerungen an die Risiken, die mit unregulierten Krypto-Venturen einhergehen.

Quellenangaben

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