„Xbox ist nicht zum Verkauf“ – Asha Sharma weist Verkaufsgerüchte zurück
Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 2 Minuten Lesezeit
Xbox-Chefin Asha Sharma weist Spekulationen über einen möglichen Verkauf der Microsoft-Gamingsparte ausdrücklich zurück. In einem Interview mit der New York Times sagt sie knapp: „Xbox is not for sale.“
Sharma, die Microsoft auf der offiziellen Xbox-Seite als CEO von Xbox und Executive Vice President führt, verbindet die Absage an einen Verkauf zugleich mit dem Hinweis, dass der Konzern sein Gaminggeschäft weiter umbauen kann. Partnerschaften, Organisationsform und andere Maßnahmen sollen danach daran gemessen werden, Xbox langfristig erfolgreicher aufzustellen.
Microsoft soll langfristig an Xbox festhalten
Die Aussage fällt in eine Phase, in der Microsoft seine Gamingorganisation stark neu ordnet und deshalb immer wieder Spekulationen über die langfristige Rolle von Xbox im Konzern aufgekommen sind. Sharma beschreibt die Perspektive gegenüber der New York Times jedoch als langfristig und stellt einen Verkauf nicht als Teil dieser Strategie dar.
Das bedeutet nicht, dass die aktuelle Struktur unverändert bleiben muss. Vielmehr lässt die Xbox-Chefin ausdrücklich Raum für weitere Partnerschaften und Veränderungen am Betriebsmodell. Die zentrale Botschaft des Interviews ist damit enger: Microsoft plant nach Sharmas Darstellung nicht, Xbox als Geschäftseinheit abzugeben.
Wettbewerb und Zusammenarbeit schließen sich für Xbox nicht aus
Im selben Interview spricht Sharma auch über das Verhältnis zu Sony. Ihre Position: Wettbewerb und Zusammenarbeit können parallel bestehen. Das passt zur Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen Microsoft stärker plattformübergreifend veröffentlicht und gleichzeitig wieder stärker über die eigene Xbox-Plattform und ihre Funktionen spricht.