Shadow PC im Überblick: So funktioniert der Cloud-Gaming-PC

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Shadow PC – Cloud-Gaming auf einem Gaming-Setup
Bild: Shadow · Bildquelle

Shadow PC ist kein klassischer Spiele-Streaming-Katalog. Statt einer festen Bibliothek mietet ihr einen vollständigen Windows-PC in der Cloud und greift aus der Ferne darauf zu. Spiele und Programme installiert ihr selbst – beispielsweise über Steam, Epic Games Store oder Battle.net.

Was ist Shadow PC?

Der Dienst stellt einen entfernten Windows-PC bereit, dessen Bild und Eingaben über das Internet gestreamt werden. Dadurch kann auch ein schwächeres Notebook, ein Mac, Tablet oder anderes unterstütztes Gerät als Zugang zu einem leistungsfähigeren Windows-System dienen.

Der entscheidende Unterschied zu Diensten mit festem Spielekatalog: Ihr verwaltet den Cloud-PC selbst. Eigene Launcher, Mods und viele Windows-Programme lassen sich installieren, solange sie mit der virtuellen Umgebung und den jeweiligen Nutzungsbedingungen kompatibel sind.

Welche Spiele funktionieren?

Shadow nennt Unterstützung für die gängigen PC-Stores und Launcher. Trotzdem läuft nicht automatisch jedes Spiel. Manche Publisher, Anti-Cheat-Systeme oder DRM-Lösungen blockieren virtuelle Maschinen beziehungsweise Cloud-Umgebungen. Vor einem Abo lohnt sich deshalb ein Blick in die aktuelle Kompatibilitätsübersicht des Anbieters, besonders wenn ihr nur für ein bestimmtes Spiel zu Shadow wechseln wollt.

Welche Geräte werden unterstützt?

Shadow bietet Apps für mehrere Desktop- und Mobilplattformen sowie weitere unterstützte Endgeräte. Der eigentliche Windows-PC läuft im Rechenzentrum; lokal werden vor allem der Videostream dargestellt und Eingaben übertragen. Damit die Steuerung direkt wirkt, sind eine stabile Verbindung, niedrige Latenz und möglichst wenig Paketverlust wichtiger als reine Spitzenbandbreite.

Internetverbindung und Heimnetz

Shadow empfiehlt für den regulären Einsatz eine stabile Breitbandverbindung und – wenn möglich – Ethernet oder ein gutes 5-GHz-WLAN. Wer in hoher Auflösung und mit hoher Bildrate streamt, benötigt entsprechend mehr Bandbreite. Bluetooth-Controller, Maus und Tastatur funktionieren je nach Client wie bei einem lokalen PC; spezielle USB-Geräte können zusätzliche Einrichtung erfordern.

Leistung hängt vom gewählten Tarif ab

Shadow bietet mehrere Hardware-Stufen. CPU, Grafikeinheit, Arbeitsspeicher und Speicherplatz unterscheiden sich je nach Paket, und das Angebot kann sich ändern. Für die Entscheidung ist deshalb weniger ein alter Tarifname wichtig als die aktuell zugesicherte Hardware des gewünschten Pakets.

Für wen ist Shadow PC interessant?

Der Ansatz passt vor allem zu Nutzern, die einen eigenen Windows-PC in der Cloud möchten und nicht nur einzelne Spiele aus einem Streaming-Katalog starten wollen. Ihr gewinnt Flexibilität bei Launchern und Software, seid dafür aber stärker von Netzwerkqualität, Serverstandort, Tarif-Hardware und der Kompatibilität einzelner Spiele abhängig.

Wer Shadow hauptsächlich für Gaming nutzen möchte, sollte vor Abschluss des Abos drei Dinge prüfen: die aktuell angebotene Hardware, die Verbindung zum nächstgelegenen Rechenzentrum und die Kompatibilität der wichtigsten Spiele.

Wenn ihr Shadow mit anderen Ansätzen vergleichen möchtet, findet ihr in unserem Cloud-Gaming-Überblick weitere Anbieter und Modelle im Vergleich.

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