Phoenix Wright: Dual Destinies VR bringt „Objection!“ 2027 auf Meta Quest
Von Kai Wirth Veröffentlicht 2 Minuten Lesezeit
Phoenix Wright kehrt 2027 ins virtuelle Gericht zurück: Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies VR wurde im Rahmen der Meta Connect 2026 für Meta Quest und die neuen Meta VR Glasses angekündigt. Statt nur Menüs und Dialogfenster zu bedienen, sollen Spieler Beweise mit den eigenen Händen präsentieren, Zeugen direkt adressieren und das berühmte „Objection!“ per Sprachsteuerung auslösen können.
Meta führt das Spiel als Teil einer neuen VR-Welle, die besonders auf Handtracking ausgelegt ist. Die Umsetzung entsteht bei AMATA Games unter Lizenz von Capcom. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum gibt es noch nicht, als Zeitraum steht bislang nur 2027 fest.
Handtracking im Gerichtssaal und an Tatorten
Die Grundstruktur von Dual Destinies bleibt erhalten: Phoenix Wright, Apollo Justice und Athena Cykes untersuchen Tatorte, prüfen Aussagen und suchen nach Widersprüchen. In VR werden diese Abläufe räumlicher. Tatorte lassen sich aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen, Beweise können mit Bewegungssteuerung aufgenommen und im Gerichtssaal direkt präsentiert werden.
Wer keine Handtracking-Steuerung nutzen möchte, soll das Spiel weiterhin mit Controllern bedienen können. Zusätzlich sind Sprachkommandos vorgesehen, sodass das klassische „Objection!“ nicht nur per Knopfdruck ausgelöst werden muss.
Keine neue Fallserie, sondern Dual Destinies in VR
Bei der Ankündigung handelt es sich nicht um einen neuen siebten Hauptteil der Reihe. Die VR-Fassung adaptiert Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies, den fünften Hauptteil der Serie. Inhaltlich bleibt damit die bekannte Geschichte rund um Phoenix‘ Rückkehr als Anwalt, Apollo und Athena im Mittelpunkt.
Für die VR-Version sind Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch, Koreanisch sowie traditionelles und vereinfachtes Chinesisch angekündigt. Weitere Plattformen außerhalb von Meta Quest und Meta VR Glasses wurden bislang nicht bestätigt.