Phasmophobia verkauft sich 30 Millionen Mal – vor Version 1.0 bleibt noch ein Jahr

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Phasmophobia hat laut Entwickler Kinetic Games die Marke von 30 Millionen verkauften Exemplaren überschritten. Das Studio beziffert damit die Verkäufe seit dem Early-Access-Start 2020 über PC und die bislang erschienenen Konsolenfassungen hinweg. Die am 8. Oktober 2026 gemeldete Zahl macht den Horror-Koop zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte, beantwortet aber eine andere Frage ausdrücklich noch nicht: Wann wird aus dem seit sechs Jahren laufenden Early Access die fertige Version 1.0?

30 Millionen Verkäufe sind keine Spielerzahl

Gemeint sind kumulierte Verkäufe, nicht gleichzeitig aktive Ermittler oder die Zahl der Menschen, die regelmäßig zurückkehren. Die PC-Fassung startete im September 2020 auf Steam. Erst Ende Oktober 2024 kamen eigene Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S hinzu; PlayStation VR2 ist eine Spielmöglichkeit der PS5-Fassung, kein separat gezählter Plattform-Launch.

Die Größenordnung lässt sich mit einer früheren offiziellen Mitteilung einordnen: Als Kinetic Games im Januar 2026 die neue Publishing-Sparte Kinetic Publishing ankündigte, sprach das Unternehmen bereits von mehr als 25 Millionen Verkäufen. Im Oktober steht nun die nächste Schwelle. Wie viele Exemplare jeweils auf welche Plattform entfallen oder in einem einzelnen Monat verkauft wurden, nennt die neue Meldung nicht.

Der Entwicklungsfahrplan läuft bis 2027

Die Verkaufsmarke geht nicht mit einem Termin für Version 1.0 einher. Kinetic Games hatte seine Planung im Juni geändert: Die Vollversion soll nach aktuellem Stand in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen. Für denselben Zeitraum ist die native Nintendo-Switch-2-Fassung vorgesehen. Ein konkreter Veröffentlichungstag steht nicht fest.

Vor dem Ausstieg aus dem Early Access will das Studio unter anderem die Darstellung und das Verhalten der Geister überarbeiten, die Umgebung stärker zur Erzählung nutzen und die audiovisuelle Atmosphäre ausbauen. Das sind Entwicklungsziele, keine bereits vollständig ausgelieferten Funktionen. Auf PC, PS5 und Xbox Series ist Phasmophobia unterdessen weiterhin spielbar, einschließlich plattformübergreifender Ermittlungen.

Was Spieler jetzt tatsächlich bekommen

Während die Arbeit an 1.0 weitergeht, läuft seit dem 8. Oktober die diesjährige Crimson Eye-Aktion. Bis zum 1. November 2026 taucht auf wechselnden Karten ein Blutmond auf. Er macht Geister schneller und lässt die geistige Stabilität der Gruppe rascher sinken. Wer die erschwerten Ermittlungen bewältigt, kann zusätzliche Belohnungen sammeln. Für den 15. bis 22. Oktober hat Kinetic Games außerdem verdoppelte Erfahrungs- und Missionsbelohnungen angekündigt.

Eine kleine, aber bleibende Systemänderung steckt im begleitenden Patch: Die saisonal veränderten Karten lassen sich für eine Sitzung ein- und ausschalten. Dieser Schalter soll auch für spätere Saisonereignisse gelten. Er ist damit dauerhafter als die derzeitige Blutmond-Dekoration.

Die beiden Zeitachsen sollten getrennt bleiben: Das Halloween-Ereignis ist bereits gestartet und zeitlich begrenzt. Die 30 Millionen sind ein Verkaufsmeilenstein über sechs Jahre. Ob und wann das für 2027 geplante vollständige Horror-Update erscheint, entscheiden weder Event noch Absatzmarke.

Quellen: Kinetic Games, Verkaufsmitteilung vom 8. Oktober · Kinetic Games, Meldung zur Publishing-Sparte vom 8. Januar · Kinetic Games, aktualisierte Entwicklungsroadmap · Kinetic Games, Crimson-Eye-Termine · Kinetic Games, Patch 0.19.1.0.

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