Zelda: Ocarina of Time – Freies Springen und ein übersichtlicherer Wassertempel

The Legend of Zelda: Ocarina of Time Switch 2 ab 57,76 €
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Der Wassertempel in The Legend of Zelda: Ocarina of Time lässt sich in der Switch-2-Neuauflage leichter überblicken. Nintendo hat den Wechsel von Gegenständen vereinfacht und an mehreren Stellen Gitter statt geschlossener Wände eingebaut. Dadurch ist schon vor dem Betreten eines Raums zu sehen, wie benachbarte Bereiche miteinander verbunden sind. Das mehrstöckige Rätsel bleibt erhalten.

Neue Bewegungsfreiheit verändert Hyrule

Eine der auffälligsten Änderungen betrifft Links Sprünge. Im Nintendo-64-Original sprang er automatisch an bestimmten Kanten. In der Neuauflage können Spieler jederzeit selbst springen. Wer Breath of the Wild oder Tears of the Kingdom kennt, muss sich damit nicht erst an eine feste Auswahl erlaubter Sprungstellen gewöhnen.

Für die Gestaltung der Welt ist diese Freiheit allerdings folgenreich. Hindernisse, Vorsprünge und Abstände müssen auch dann funktionieren, wenn Link an Stellen springt, die das Original dafür nicht vorsah. Der junge Link erreicht dabei etwas andere Entfernungen als sein erwachsenes Gegenstück. Nintendo hat deshalb Gelände und Wege an beiden Lebensaltern ausgerichtet. Die frei drehbare Kamera und ein Sprint per gedrückter Rollentaste ergänzen die neue Steuerung.

Was sich an Kämpfen und Dungeons ändert

Die Überarbeitung soll Aufgaben besser lesbar machen, ohne ihre Lösungen vorwegzunehmen. Der Boss Gohma etwa schützt seine verwundbare Stelle nun sichtbar mit den Armen, solange ein Angriff wirkungslos wäre. Beim Wassertempel ermöglichen durchsichtigere Raumgrenzen eine bessere Orientierung. Für den Sprungangriff stehen sowohl die gewohnte direkte Eingabe als auch die Abfolge aus Springen und Zuschlagen zur Verfügung.

Eine weitere Hilfe steckt in den „Spuren der Zeit“. Während des Abenteuers kommen Illustrationen und Textpassagen auf einem Wandteppich hinzu. Die Funktion zeigt den bisherigen Handlungsverlauf und das nächste Ziel, statt den Weg durch jedes Rätsel vorzuschreiben.

Orchesterklang und vertraute Geräusche

Die Musik nutzt neue Orchesteraufnahmen, greift aber bewusst Klangfarben der Nintendo-64-Zeit auf. Zusätzlich erhalten Wälder, Gewässer und andere Schauplätze detailliertere Umgebungsgeräusche. Nintendo bestätigt 5.1-Surround-Sound. Auch die Okarina reagiert akustisch auf den Ort, an dem Link sie spielt.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 für Nintendo Switch 2. Die Neuauflage behält die getrennten Gebiete und den Wechsel zwischen jungem und erwachsenem Link bei. Neue Bewegungsfunktionen und Orientierungshilfen verändern vor allem, wie sich die bekannte Abenteuerwelt bedienen lässt.

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