ECC: REDLINE: Zweite Chancen und neue Ausrüstung mitten im Match
Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitNetEase Games hat mit ECC: REDLINE einen neuen, kostenlos spielbaren Online-Shooter angekündigt. Auf Steam ist die PC-Version bereits gelistet, ein Veröffentlichungstermin fehlt. Die auffälligste Idee steckt nicht allein in den schnellen Bewegungen: Auch nach dem Ausschalten soll ein Athlet unter bestimmten Bedingungen wieder ins Match zurückkehren können. Das könnte verändern, wie lange ein Viererteam seine Chancen auf den Sieg behält.
Ein verlorenes Duell muss nicht das Aus bedeuten
In der fiktiven Extreme Circuit Championship stellen Spieler Teams aus jeweils vier Athleten zusammen. NetEase beschreibt eine Rückkehrmechanik, bei der ausgeschaltete Figuren in einen besonderen Zustand wechseln können. Außerdem sollen Teamkollegen sie zurück ins Spiel holen können. Für den Ablauf einer Runde ist das entscheidend: Wer einen Gegner besiegt, hat möglicherweise noch nicht das gesamte gegnerische Team gestoppt.
Wie viele Wiedereinstiege möglich sind, wie lange dieser Zustand anhält und was er für die verbleibenden Teammitglieder kostet, verrät der Store bisher nicht. Deshalb lässt sich aus der Ankündigung noch keine Aussage ableiten, ob ECC: REDLINE eher geduldiges Absichern oder riskante Gegenangriffe belohnt.
Die Ökonomie findet während des Gefechts statt
Daneben plant NetEase eine Ressourcenentscheidung, die nicht erst zwischen zwei Partien anfällt. Wer Ziele erfüllt und Gegner besiegt, verdient Credits. Diese werden innerhalb der laufenden Runde in Ausrüstung, Waffenverbesserungen und Schutz investiert. Teams müssen daher nicht nur entscheiden, wo sie kämpfen, sondern auch, wann sie ihre Einkünfte ausgeben.
Mit der schrumpfenden sicheren Zone kommt ein zweiter Zeitdruck hinzu. Ein Team, das früh Ressourcen sammelt, erhält laut Konzept mehr Möglichkeiten für spätere Ausrüstung. Der konkrete Einfluss der Käufe auf die Balance bleibt ohne spielbare Vollversion offen.
Akrobatik wird zum taktischen Werkzeug
Die Athleten bewegen sich mit Sprints, Slides, Greifbewegungen und Sprüngen von Wänden über die Karte. Die Fähigkeiten der Figuren sollen sich ergänzen: NetEase nennt beispielsweise Schutz, Unterstützung verletzter Teammitglieder und schnelle Vorstöße. Wer sich auf hohe Positionen begibt oder über eine Flanke angreift, kann damit andere Wege als die reine Feuerkraft nutzen.
Auch Waffen lassen sich nach Herstellerangaben mit Bauteilen, Zieloptiken und Griffen auf den eigenen Stil abstimmen. Eine vollständige Charakterliste oder gesicherte Werte zu den Fähigkeiten liegen noch nicht vor. Der neue Shooter ist also bislang vor allem durch sein geplantes Zusammenspiel aus Mobilität, Teamrollen und Ressourcenmanagement definiert.
PC bestätigt, weitere Versionen bleiben offen
Für Windows-PC ist ECC: REDLINE bestätigt. Steam nennt Online-PvP, Online-Koop und plattformübergreifenden Mehrspielerbetrieb. Die letzte Angabe belegt für sich allein jedoch keine veröffentlichten Versionen für PlayStation, Xbox oder Mobilgeräte. Ein genauer Releasetermin wurde ebenfalls nicht genannt.
Der Store führt das Spiel als Free-to-Play-Titel mit In-App-Käufen. Sieben Sprachen werden aufgelistet, darunter Englisch, Japanisch und Koreanisch, nicht aber Deutsch. Auch die PC-Anforderungen sind bislang unvollständig und nennen im Wesentlichen Windows 10 oder 11 in 64-Bit. Die Spielübersicht zu ECC: REDLINE hält diese langfristigen Angaben und die bestätigte PC-Fassung getrennt von möglichen weiteren Ankündigungen fest.
Der offizielle Gameplay- und Ankündigungstrailer ist auf der Steam-Seite von NetEase abrufbar. Dort lässt sich der Titel auch auf die Wunschliste setzen.