Sucker Punch: Bericht über 26 Entlassungen nach Ghost of Yōtei
Ghost of Yōtei PS5 ab 66,18 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 2 Minuten LesezeitBei Sucker Punch Productions sind nach einem Bericht vom 26. Oktober 2026 insgesamt 26 Beschäftigte entlassen worden. Das US-Studio gehört zu Sony und entwickelte zuletzt Ghost of Yōtei. Die Zahl nannte eine ehemals bei Sucker Punch beschäftigte Person gegenüber dem Magazin Aftermath. Dem Magazin lag außerdem eine interne Mitteilung der Studioleitung vor.
In dieser Mitteilung begründet die Führung die Kürzungen mit schwierigen Marktbedingungen und den personellen Anforderungen des nächsten Projekts. Welche Abteilungen betroffen sind, geht aus den bislang veröffentlichten Informationen nicht hervor.
Was der Stellenabbau über das nächste Spiel verrät
Aus der internen Nachricht lässt sich ableiten, dass Sucker Punch seine Teamgröße für die nächste Produktion neu ausrichtet. Weder ein Titel noch ein Veröffentlichungsfenster für dieses Projekt wurden genannt. Daraus folgt auch keine Bestätigung, dass eine Fortsetzung von Ghost of Yōtei geplant oder eingestellt ist.
Die von Aftermath berichtete Zahl von 26 Entlassungen ist deshalb vom Umfang des künftigen Spieleprojekts zu trennen. Eine offizielle Aufstellung der betroffenen Tätigkeiten oder ein vollständiger Personalstand nach den Kürzungen liegt nicht vor.
Ghost of Yōtei erhielt erst Anfang Oktober neue Inhalte
Die Entwicklung kommt wenige Wochen nach größeren Veröffentlichungen für das aktuelle Spiel. Am 1. Oktober 2026 erschien auf PS5 die Ghost of Yōtei Complete Edition. Sie bündelt die Geschichte mit der Erweiterung Echoes of Sekigahara und dem neuen Überlebensmodus Most Wanted. Bereits im März hatte Sucker Punch den kostenlosen Online-Koop-Modus Legends veröffentlicht.
Diese Inhalte und Termine sind in den offiziellen Angaben von Sucker Punch und Sony dokumentiert. Aus dem Personalabbau lässt sich derzeit keine Rücknahme dieser bereits veröffentlichten Spielinhalte ableiten.
Wie gesichert sind die Angaben?
Die Meldung zu den 26 betroffenen Personen geht auf die eigene Berichterstattung von Aftermath zurück. Das Magazin beruft sich auf ein Gespräch mit einer entlassenen Person und auf eine eingesehene interne E-Mail. Auch Video Games Chronicle berichtet unter ausdrücklichem Verweis auf diese Informationen über den Stellenabbau.
Sony hat bislang weder eine detaillierte öffentliche Aufstellung der Kürzungen noch eine konkrete Aussage zu den Folgen für ein neues Spiel veröffentlicht. Gesicherte Informationen zum fertigen Hauptspiel und seinen Zusatzinhalten stehen im Spielprofil von Ghost of Yōtei.