Stronghold 4: Neuer Trailer zeigt 14 Schlachtfelder und acht KI-Lords
Von Magnus Ohle Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitStronghold 4 hat beim PC Gaming Show Tokyo Direct 2026 einen neuen Features-Trailer bekommen. Statt die Kampagne erneut in den Mittelpunkt zu stellen, zeigt Firefly Studios diesmal vor allem, wie breit der Scharmützel-Modus angelegt ist: 14 Schlachtfelder, acht unterschiedliche KI-Lords und Partien mit bis zu sieben CPU-Gegnern gleichzeitig gehören zu den wichtigsten neuen Details.
Wer den nächsten Hauptteil der Burgenbau-Reihe bislang nur aus Demo und Reveal kennt, bekommt damit einen deutlich besseren Eindruck davon, wie stark Firefly den freien Burgenbau und die großen Belagerungen neben der Story ausbauen will. Die dauerhaft bestätigten Informationen zu Kampagne, Early Access, Plattform und Systemanforderungen findet ihr auf unserer Stronghold-4-Spielseite.
Sieben KI-Gegner gleichzeitig und 14 Schlachtfelder
Der auffälligste Punkt des Trailers ist die Größe der Scharmützel. Stronghold 4 lässt euch gegen bis zu sieben computergesteuerte Rivalen gleichzeitig antreten. Insgesamt sollen 14 unterschiedliche Schlachtfelder für diese Gefechte zur Verfügung stehen.
Der Trailer zeigt dabei sehr verschiedene Festungen: kompakte Holzbefestigungen, dichter bebaute Steinburgen und deutlich verschachteltere Anlagen mit mehreren Verteidigungsebenen. Genau diese Bandbreite ist für Stronghold wichtig, weil die Burg nicht nur Kulisse ist. Ihre Form entscheidet darüber, wie Wirtschaftsgebäude geschützt werden, wo Angreifer durchbrechen können und wie effizient eigene Truppen auf einen Angriff reagieren.
Acht Lords sollen mehr sein als andere Porträts
Firefly stellt für den Scharmützel-Modus acht KI-Lords heraus. Der neue Trailer zeigt die Rivalen nicht nur als Gegnerliste, sondern gibt ihnen klar unterschiedliche Persönlichkeiten und Festungsstile. Damit knüpft Stronghold 4 an einen der bekanntesten Teile der Reihe an: Gegner wie die Ratte, das Schwein oder der Wolf blieben nicht nur wegen ihrer Werte im Gedächtnis, sondern weil Spielstil, Burg und Auftreten zusammengehörten.
Wie stark sich die acht neuen Lords tatsächlich spielerisch unterscheiden, wird sich erst im fertigen Scharmützel zeigen. Der Trailer legt aber sichtbar Wert darauf, dass sie unterschiedliche Burgen und Charaktere mitbringen und nicht bloß austauschbare CPU-Slots sind.
Burgenbau und Wetter greifen stärker ineinander
Die neuen Szenen passen zu den bereits von Firefly beschriebenen Systemen. Stronghold 4 kehrt ins mittelalterliche England zurück und verbindet Burgwirtschaft, Bevölkerung und Belagerung erneut eng miteinander. Dazu kommen Wettereffekte: Schnee kann das Pflanzenwachstum bremsen, während starker Regen die Reichweite von Bogenschützen reduziert.
Auch klassische Werkzeuge wie Burggräben und Tunnelbauer kehren zurück. Zusammen mit größeren Karten und neuen taktischen Militärgebäuden soll dadurch wieder stärker die Frage im Mittelpunkt stehen, wie eine Burg tatsächlich funktioniert – nicht nur, wie sie aussieht.
Stronghold 4 startet 2026 im Early Access
Stronghold 4 soll noch 2026 für PC über Steam in den Early Access starten. Für diesen Start nennt Firefly bereits eine 22 Missionen lange Prequel-Kampagne, den kompletten Scharmützel-Modus mit acht KI-Gegnern, Free Build und einen kuratierten Skirmish Trail.
Wichtig ist die Abgrenzung zur späteren Vollversion: Online-Multiplayer, ein Koop-Skirmish-Trail und eine Wirtschaftskampagne sind laut Steam für Version 1.0 vorgesehen. Der Trailer zeigt also die Größe des KI-Scharmützels, nicht einen bereits zum Early-Access-Start bestätigten Acht-Spieler-Multiplayer.
Firefly Studios führt Stronghold 4 als direkten nächsten Hauptteil der Reihe und als Prequel zum ersten Stronghold. Einen exakten Early-Access-Termin innerhalb von 2026 gibt es weiterhin nicht.