Prospice: Eine offene Demo zeigt, warum der Weg hier gefährlicher ist als die Fracht

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Prospice: Anomalous Logistics ist erstmals ohne Zugangscode als Demo auf Steam spielbar. Code Wakers hat die PC-Probeversion im Rahmen der Triple-i Initiative am 8. Oktober freigeschaltet. Gleichzeitig kündigten Entwickler und Publisher Forklift Interactive native Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S an. Als Erscheinungszeitraum steht weiterhin nur 2027 fest.

Das Ungewöhnliche an Prospice ist nicht bloß der Spuk auf einer verlassenen Insel. Die eigentliche Gefahr beginnt bei scheinbar gewöhnlichen Entscheidungen: Welchen Weg schafft der Lastwagen, wie weit reichen die Vorräte und wann wird aus einer Lieferung eine Rettungsaktion für das eigene Fahrzeug? Eine jetzt frei verfügbare Demo soll zeigen, wie dieser Ansatz funktioniert.

Schlamm und Schnee verzeihen keine schlechte Routenwahl

Die Entwickler haben seit dem vorherigen Playtest besonders an der Bodenhaftung gearbeitet. Unterschiedliche Untergründe besitzen nun ausgeprägtere Reibungs- und Widerstandswerte: Im Schlamm und Schnee gerät das Fahrzeug leichter ins Rutschen, auf festem Boden greift es besser. Das Studio nennt außerdem Verbesserungen an Allradantrieb, Seilwinde und Parkbremse. Für ein Spiel, das sich um Transporte dreht, sind das keine kosmetischen Details, sondern Eingriffe in den Kern der Herausforderung.

Aufträge erfordern die Planung von Überfahrten, Treibstoff und Fahrzeugzustand. Der Truck kann einzelne Schäden davontragen und muss gewartet werden. Die jetzt öffentliche Demo gewährt einen begrenzten Einblick in diese Systeme. Aus den Entwicklerangaben folgt nicht, dass sämtliche Strecken, Artefakte oder Aufträge der späteren Vollversion bereits enthalten sind.

Der unheimliche Teil beginnt jenseits der Fahrertür

Prospice erzählt von einer Insel, deren Landschaft von den Überresten verendeter Gottheiten geprägt ist. Zwischen Lieferungen und Außenposten soll man den Wagen verlassen, die Umgebung untersuchen und ungewöhnliche Fundstücke mit speziellen Instrumenten dokumentieren. Damit entsteht ein Wechselspiel aus planbarer Transportarbeit und Entdeckungen, deren Bedeutung zunächst unklar bleibt.

Code Wakers bewirbt eine von Hand gestaltete offene Welt. In der Testfassung wurde das Streckennetz überarbeitet und um neue Anlaufpunkte ergänzt. Wie spannend diese Mischung über viele Spielstunden bleibt, kann eine Demo allein noch nicht beweisen. Sie bietet aber einen deutlich konkreteren Eindruck als die bisherigen Screenshots und kurzen Ankündigungen.

2027 ist das Ziel, nicht schon der Termin

Die neue Konsolenankündigung betrifft ausdrücklich PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die PC-Fassung ist auf Steam gelistet, auf der derzeit auch die Demo angeboten wird. Der Store nennt 2027 als Veröffentlichungsjahr, aber keinen Monat und keinen Tag. Es gibt keine bestätigte Konsolen-Demo und keine veröffentlichte Angabe zu Cross-Save oder weiteren nativen Plattformen.

Für den PC nennt Steam unter anderem 8 GB RAM und eine GTX 1080 beziehungsweise RX 580 als Minimum. Diese Vorab-Anforderungen können sich bis zum Release noch ändern. Interessierte können sich jetzt zunächst mit der kostenlosen Testversion ein eigenes Bild davon machen, ob eine gefährliche Straße bereits genug Spannung für ein Horrorspiel erzeugt.

Quellen: Offizielle Steam-Entwicklermitteilungen von Code Wakers, Prospice im Steam-Store, öffentliche PC-Demo. Die Konsolenankündigung stammt von Forklift Interactive und Code Wakers, dokumentiert bei Gematsu.

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