Planet Zoo 2: Reservate werden zum zweiten Schauplatz – Freischaltung am 13. Oktober

Planet Zoo 2 PC ab 35,81 €
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Planet Zoo 2 soll am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 16 Uhr deutscher Zeit für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S starten. Frontier hat die Freischaltzeit inzwischen bestätigt. Deutlich spannender als der Countdown ist allerdings, wohin sich die Zoosimulation entwickelt: Die Tiere sollen nicht mehr zwangsläufig im Schaugehege bleiben, sondern in neu gestaltete Naturschutzgebiete umziehen können.

Damit bekommt die Arbeit im Zoo ein zweites Ziel. In den sogenannten Wildlife Reserves geht es darum, geeignete natürliche Lebensräume zu schaffen und Tiere unter bestimmten Bedingungen wieder anzusiedeln. Die Reservate sind nach Frontiers Beschreibung eigenständige Orte innerhalb des internationalen Naturschutznetzwerks und nicht bloß ein weiteres Dekorationsset für den Zoo.

Warum die Reservate die Aufgaben verändern

Im klassischen Parkbetrieb müssen Habitatgestaltung, Tierwohl, Gästezufriedenheit, Personal und Geld zusammenpassen. Das bleibt auch in Planet Zoo 2 so. Frontier beschreibt nun aber zusätzlich weltweite Projekte, die Voraussetzungen für die Auswilderung vorgeben. Ein Zoo kann damit zur Station in einem größeren Artenschutzvorhaben werden: Tiere werden betreut und weitergegeben, während an anderer Stelle neue Lebensräume entstehen.

Der Planet Hub soll die Standorte dieses Netzwerks zusammenführen. Über ihn lassen sich Parks und Reservate im Karriere-, Franchise- und Sandbox-Modus anwählen. Der neue Zusammenhang ist wichtig, weil die Reservate nicht als unabhängiges kleines Zusatzspiel angekündigt sind, sondern an die bestehende Verwaltung und Tierhaltung anknüpfen. Wie anspruchsvoll diese Aufgaben im fertigen Spiel tatsächlich werden, lässt sich vor Veröffentlichung noch nicht beurteilen.

Die neuen Gehege brauchen Platz nach oben und unten

Schon die Artenauswahl verändert den Baualltag. Aquarien lassen sich für vollständig im Wasser lebende Tiere einrichten, darunter Schwarzspitzen-Riffhaie und Karettschildkröten. Für Vögel wie Riesentukane oder Sekretäre gibt es individuell konstruierbare Volieren mit Stützen und Netzabdeckungen. Die Tiere sollen sich in ihren Anlagen frei bewegen beziehungsweise fliegen können. In geeigneten Vogelbereichen dürfen Besucher laut Entwickler sogar durch das Gehege laufen.

Die Unterschiede liegen somit nicht nur im Aussehen neuer Arten. Aquarien benötigen passende Wasserumgebungen, Volieren genügend Raum für Bewegungen in der Luft, Reservate wiederum eigene ökologische Bedingungen. Für Bauende kommen neue Werkzeuge zur Weg- und Landschaftsgestaltung hinzu. Der Frontier Workshop soll zudem den Austausch von Bauplänen zwischen unterstützten Plattformen ermöglichen. Das ist eine Community-Funktion und keine Ankündigung eines gemeinsam spielbaren Multiplayer-Zoos.

Freischaltung und Preload: die Zeiten unterscheiden sich

In Frontiers aktueller Steam-Mitteilung vom 9. Oktober steht 15 Uhr britische Sommerzeit am 13. Oktober. Das entspricht 16 Uhr MESZ. Für Vorbesteller möchte Frontier den Steam-Preload bereits am 12. Oktober um 16 Uhr MESZ bereitstellen. Der Downloadbeginn am Montag ist ausdrücklich ein geplanter Zeitpunkt, keine garantierte Freischaltung.

Auf dem PC verlangt die bei Steam gelistete Mindestkonfiguration 16 GB RAM, eine GeForce RTX 2060 mit 6 GB Videospeicher oder vergleichbare Grafik sowie 40 GB Speicherplatz. Deutsch wird für Oberfläche, Untertitel und Sprachausgabe aufgeführt. Die Deluxe Edition ergänzt das Grundspiel laut Publisher um sechs Tierarten und zusätzliche Beschilderung. Auch die Standardfassung enthält die neuen Aquarien, Volieren und Reservate.

Planet Zoo 2 ist noch nicht erschienen; die Aussagen zu den neuen Spielsystemen stammen aus Frontiers Entwicklerberichten, nicht aus eigener Spielerfahrung. Dauerhafte Angaben zu Plattformen, Spielmodi und Systemanforderungen stehen im Planet-Zoo-2-Spielhub.

Offizieller Einblick in die Wildlife Reserves

Frontier zeigt im eigenen Feature-Focus-Video unter anderem ein Reservat im Regenwald Sumatras.

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