Order of the Sinking Star ist erschienen: Wo aus vier Rätselwelten sechs Kombinationen werden
Order of the Sinking Star PC ab 23,59 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitOrder of the Sinking Star ist am 8. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 erschienen. Das neue Rätselabenteuer von Thekla, dem Studio hinter The Witness, setzt nicht auf eine lineare Folge einzelner Knobeleien. Seine Besonderheit liegt darin, dass vier zunächst voneinander getrennte Spielsysteme später gemeinsame Regeln erhalten. Wer sich vor allem für diese Verzahnungen interessiert, muss sie erst durch Erkundung erschließen.
Vier Spielideen, aber kein starrer Weg durch das Abenteuer
Die Spielwelt besteht aus einem zentralen Bereich und vier großen Puzzle-Gebieten. Eines baut auf Figuren mit unterschiedlichen Fähigkeiten auf, ein anderes nutzt Spiegelbilder und Platzwechsel. Hinzu kommen Lichtstrahlen mit besonderen Wechselwirkungen sowie Rätsel um Steine und Wasserwege. Dahinter stehen Ideen, die zuvor unter anderem in Heroes of Sokoban, Mirror Isles, Promesst und Skipping Stones to Lonely Homes entwickelt wurden.
Die vier Regelwerke bleiben nicht unabhängig: In sogenannten Gold Rooms werden jeweils zwei Welten miteinander verknüpft. Daraus entstehen sechs Kombinationsgebiete, in denen Figuren und Werkzeuge aus unterschiedlichen Ursprungsbereichen gemeinsam gebraucht werden. Die angekündigten mehr als 1.000 Rätsel stehen damit nicht einfach als isolierte Aufgaben nebeneinander. Ihr Zusammenspiel ist der Kern des Designs.
Wer an einer Stelle nicht weiterkommt, kann an anderer Stelle fortfahren. Laut Studio soll die frei erkundbare Struktur verhindern, dass eine einzige ungelöste Aufgabe das gesamte Abenteuer blockiert. Thekla spricht von Hunderten Stunden möglicher Spielzeit; die Länge ist eine Herstellerangabe und keine von Gameforest ermittelte Spieldauer.
Drei native Plattformen, eine Handheld-Besonderheit
Zum Start sind die Windows-Version über Steam sowie native Fassungen für PS5 und Switch 2 verfügbar. Auf dem Steam Deck läuft die PC-Fassung laut offizieller Einstufung mit dem Status „Verifiziert“. Das ist keine eigenständige Plattformveröffentlichung. Eine native Xbox-Fassung taucht in den bestätigten Plattformlisten nicht auf.
Für die PC-Ausgabe weist Steam deutsche Menüs und Untertitel aus, die Sprachausgabe ist dagegen auf Englisch beschränkt. Als Mindestanforderung nennt der Store 8 GB RAM, eine GTX 1050 Ti oder Radeon RX 580 beziehungsweise Intel Arc A380 sowie 14 GB Speicherplatz. Die empfohlene Ausstattung steigt auf 16 GB RAM und eine stärkere GPU.
Das Rätsel hat auch eine Besetzung
Die Spielfiguren sind mehr als austauschbare Schachsteine. Eine Königin, ein Krieger und weitere Figuren bringen jeweils eigene Handlungsfäden mit. Arc Games hat für die englische Vertonung unter anderem Emily O’Brien als Königin, Liam O’Brien als Krieger und Darin De Paul als Zauberer bestätigt. Hinter der langen Entwicklungszeit seit The Witness steht zudem ein größerer Kreis von Puzzle-Designern, deren Ideen das Studio miteinander verbunden hat.
Für einen ersten Blick auf Erkundung und Puzzle-Regeln gibt es den offiziellen Übersichtstrailer:
Details zu den vier Welten, dem Aufbau der Gold Rooms, Systemanforderungen und den nativen Fassungen stehen im Gameforest-Spielehub. Die drei bereits geprüften Plattform-Einträge sind dort getrennt verknüpft.
Offizielle Quellen: Thekla/Arc Games: Veröffentlichung am 8. Oktober, Steam: Sprachfassungen, Release und Anforderungen, Steam-Deck-Bestätigung, Arc Games: Sprecherbesetzung und offizielle Spielinformationen.