Gears of War: E-Day im Testspiegel – starkes Gunplay, Streit um die Kampagne
Gears of War: E-Day Xbox Series ab 48,71 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten Lesezeit
Die ersten internationalen Tests zu Gears of War: E-Day sind da. Beim Kern der Serie herrscht auffällig viel Einigkeit: Das Schießen, die Deckungsgefechte und die audiovisuelle Wucht gehören für viele Kritiker zu den stärksten Seiten des Prequels. Bei der Kampagne selbst gehen die Urteile dagegen deutlich auseinander.
Alle dauerhaften Informationen zu Release, Plattformen, Koop, Horde Siege und PC-Anforderungen stehen im Gameforest-Hub zu Gears of War: E-Day. Der Testspiegel konzentriert sich ausschließlich auf die aktuellen Kritiken.
VGC: starke Action, schwächere emotionale Wirkung
VGC vergibt 4 von 5 Punkten und sieht E-Day vor allem dann in Bestform, wenn The Coalition die klassische Gears-Formel aus Deckung, schweren Waffen und großen Gefechten ausspielt. Kritischer fällt das Urteil über die Geschichte aus. Die Action trage die Kampagne stärker als die emotionalen Motive rund um Marcus und Dom.
PC Gamer: bestes Spielgefühl, aber eine überdehnte Kampagne
PC Gamer veröffentlicht zunächst einen Test in Arbeit, weil der Multiplayer vor dem Start noch nicht vollständig geprüft werden konnte. Der Kampagneneindruck ist klar gespalten. Das Magazin lobt das überarbeitete Bewegungs- und Waffengefühl ausdrücklich, kritisiert aber eine lange, zu gleichförmige Struktur. Gerade in den späteren Abschnitten wiederholen sich nach Einschätzung des Tests die Kampfmuster zu oft.
Auch die halb offenen Bereiche und die sehr offensichtliche Führung zu Nebeninhalten kommen dort schlecht weg. Die Schießereien selbst bleiben dagegen der große Pluspunkt.
Polygon und Eurogamer sehen einen sehr starken Gears-Kern
Polygon ordnet die Kampagne als eine der stärkeren Serienfassungen ein, nennt die offenen Abschnitte aber als zentrale Schwäche. Eurogamer schlägt einen ähnlich positiven Grundton an und hebt hervor, wie vertraut und gleichzeitig modernisiert sich die Kämpfe anfühlen.
Damit entsteht ein interessantes Muster: Ausgerechnet dort, wo E-Day die klassische lineare Gears-DNA verlässt oder streckt, fällt die Kritik häufiger aus. Wo Marcus und sein Squad von Gefecht zu Gefecht getrieben werden, sind die Reaktionen deutlich wärmer.
The Guardian kritisiert Wiederholungen deutlich schärfer
Am anderen Ende des Spektrums steht The Guardian mit 3 von 5 Sternen. Der Test lobt ebenfalls das verbesserte Kampfsystem und die zerstörbaren Umgebungen, empfindet die Kampagne aber als zu repetitiv. Wiederkehrende Schauplätze, Nebenaufgaben und eine aus Sicht des Autors zu restriktive Erkundung bremsen den Rhythmus.
The Verge sieht einen selbstbewussten Rückgriff auf die Serienwurzeln
The Verge bewertet E-Day deutlich positiver. Dort stehen die intensiven Cover-Gefechte, große Action-Momente und die düstere Atmosphäre im Vordergrund. Der Test sieht das Spiel als moderne Rückkehr zu den Stärken, mit denen Gears ursprünglich groß geworden ist.
Der frühe Konsens ist enger, als die Schlagzeilen vermuten lassen
Die Reviews widersprechen sich weniger beim eigentlichen Schießen als bei der Frage, wie lange die Kampagne dieses hohe Niveau trägt. Das Waffenfeedback, die brutalen Gefechte und die technische Präsentation werden wiederholt gelobt. Uneinigkeit gibt es vor allem bei Tempo, Länge, offenen Arealen und dem erzählerischen Mehrwert des Prequels.
Da einige Publikationen ihren Multiplayer-Test erst nach dem öffentlichen Start abschließen, ist der heutige Testspiegel noch kein endgültiges Bild des Gesamtpakets.
Der offizielle Gameplay-Trailer zeigt den Kampagnenfokus des Prequels:
Quellen: VGC, PC Gamer, Polygon, Eurogamer, The Guardian und The Verge.