FlatOut 4 VR ist fertig: Vollversion bringt FlatOut-2-Physik und neue Rennlobbys

Veröffentlicht 3 Minuten Lesezeit

FlatOut 4: Total Insanity VR ist am 23. Oktober 2026 als Vollversion 1.0 auf Steam erschienen. Nach dem Early-Access-Start am 7. Mai hat die offizielle VR-Umsetzung des Rennspiels zusätzliche Fahrzeuge, mehr Steuerungsmöglichkeiten und einen deutlich erweiterten Mehrspielermodus erhalten. Die PC-Version benötigt weiterhin ein VR-Headset.

Mehr Freiheit in den Online-Rennen

Bis zu acht Personen können in FlatOut 4 VR online gegeneinander fahren. Wer eine laufende Partie findet, muss nach der Überarbeitung nicht mehr auf die nächste Runde warten: Spieler können laufenden Sitzungen beitreten und Rennen zunächst als Zuschauer verfolgen. Die Mitfahreransicht erlaubt es sogar, in einem anderen Wagen Platz zu nehmen. Fehlende Teilnehmer ersetzt das Spiel auf Wunsch durch computergesteuerte Fahrer.

Auch unter der Haube hat sich etwas verändert. Neue Optionen regeln das Fahrverhalten der KI. Ein automatischer Wechsel des Gastgebers hält die Sitzung bei einem Verbindungsabbruch am Laufen. Sprachchat ist ebenfalls vorhanden.

Das Fahrgefühl von FlatOut 2 lässt sich zuschalten

Für die Vollversion wurde ein Teil der Technik von FlatOut 2 zurückgeholt: Fahrphysik und Gegnerverhalten des älteren Spiels stehen als Alternativen zur Verfügung. Zwei überarbeitete Strecken aus FlatOut 2 ergänzen die Auswahl. Hinzu kommen weitere Fahrzeuge, darunter ein Motorrad, sowie zusätzliche Lackierungsmöglichkeiten. Eigene Designs lassen sich über den Steam Workshop teilen.

Die für FlatOut typischen Stunt-Aufgaben wirken in VR ebenfalls anders. Wenn der Fahrer aus der Windschutzscheibe geschleudert wird, lässt sich der Flug jetzt in der Ich-Perspektive mitverfolgen. Zuvor schaltete die Darstellung dafür auf eine Außenkamera um.

Die VR-Umsetzung verändert mehr als die Kamera

Flat2VR Spark und der Entwickler Mutar haben für die VR-Version vollständige Cockpits aufgebaut, weil das ursprüngliche FlatOut 4 für die Außenperspektive ausgelegt war. Im Wagen sind unter anderem Lenkrad, Spiegel und Instrumente sichtbar. Gesteuert wird über Bewegungscontroller oder kompatible Lenkräder, Pedale und Schaltungen. Version 1.0 erweitert die Unterstützung unter anderem um bHaptics-Hardware und Bewegungsplattformen.

Wer die Rennen auf einem normalen Bildschirm ohne VR-Brille fahren möchte, braucht weiterhin das eigenständige FlatOut 4: Total Insanity von 2017. Die neue Fassung ist ausdrücklich ein VR-Spiel.

PlayStation VR2 kommt später

Die veröffentlichte Version läuft auf Windows-PCs mit einem passenden VR-Headset. Steam nennt mindestens 16 GB RAM und eine GeForce GTX 1660 oder vergleichbare Grafikkarte. Für höhere Einstellungen empfiehlt die Produktseite eine RTX 3070.

Eine PS5-Fassung für PlayStation VR2 ist ebenfalls angekündigt und bereits im PlayStation Store vormerkbar. Ein Veröffentlichungstermin steht dafür noch nicht fest. Deshalb bezieht sich der heutige Start ausschließlich auf PC-VR.

Weitere Informationen zu Rennmodi, Plattformen und Systemanforderungen stehen auf der Spielseite zu FlatOut 4: Total Insanity VR. Als Grundlagen dienen die offiziellen Steam-Produktinformationen, die Entwicklerangaben von Flat2VR und der PlayStation Store.

Kommentar schreiben
Dein Name und Kommentar sind öffentlich. Die E-Mail-Adresse ist freiwillig und wird nicht veröffentlicht.