ESO nach den Entlassungen: ZeniMax plant bis 2028 und verschiebt Inhalte

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Bei The Elder Scrolls Online hat die jüngste Entlassungswelle den Zeitplan verändert, aber nicht die langfristigen Pläne für das MMO. Game Director Nick Giacomini sagt, dass ZeniMax Online Studios bereits bis Ende 2027 und teilweise bis Anfang 2028 vorausplant. Gleichzeitig will das Team Inhalte lieber verschieben, als sie nur wegen eines gesetzten Datums unfertig auszuliefern.

Das ist vor allem nach einem schwierigen Jahr bemerkenswert. Wie PC Gamer berichtet, verlor ZeniMax Online nach der Einstellung von Project Blackbird und weiteren Microsoft-Kürzungen einen erheblichen Teil seiner Belegschaft. Giacomini bestätigt im Interview, dass die Veränderungen die Entwicklungsplanung von The Elder Scrolls Online beeinflusst haben. Das Studio habe seine Prioritäten und Zeitpläne neu sortiert, arbeite aber weiter an mehreren Jahren ESO-Inhalten.

Update 51 kommt trotzdem am 28. September

Der nächste konkrete Schritt steht unmittelbar bevor. Mit Update 51 bringt ZeniMax Online am 28. September 2026 unter anderem den Nowhere Vault und das neue Rumors-System. Dazu kehren dreiseitige Battlegrounds dauerhaft zurück. Diese Systeme gehören zu Season One und sind nicht nur kurzfristige Event-Inhalte.

Season Two soll anschließend am 21. Oktober 2026 beginnen. Zu den langfristigen Ergänzungen gehören Solo Dungeons, außerdem sollen ältere Inhalte nach und nach für mehr Spieler zugänglich werden.

ZeniMax verschiebt größere Vorhaben ins Jahr 2027

Dass das Studio bewusst mehr Zeit einplant, hatte ZeniMax bereits Ende Juli offiziell angekündigt. Der geplante Crimson-Veldt-Trial sowie der nächste größere Klassen- und Kampf-Refresh wurden auf 2027 verschoben. Update 52 ist inzwischen für Januar 2027 vorgesehen und soll unter anderem neue PvP-Inhalte im Jerall Pass sowie dynamische Begegnungen in Skyrim bringen.

Für ESO ist das eine klare Abkehr von einem starren Veröffentlichungsrhythmus. Giacomini beschreibt die aktuelle Planung als langfristig und betont, dass Qualität vor einem möglichst frühen Termin stehen soll. Nach den Einschnitten im Team bedeutet das weniger planbare Großupdates, aber nicht das Ende der Entwicklung: ZeniMax arbeitet bereits an Inhalten, die bis 2028 reichen.

Quellen: PC Gamer, ZeniMax Online Studios und ESO Season One.

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