Alien: Isolation 2: Der Sturm wird zum Jagdrevier des Xenomorphs
Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitDer Xenomorph in Alien: Isolation 2 verfolgt dich nicht mehr nur durch enge Korridore. In den Außenbereichen des Kolonieplaneten nutzt das Wesen Sturm, schlechte Sicht und deine eigenen Gewohnheiten, um dich aufzuspüren. Creative Assembly hat am 28. Oktober 2026 in einem neuen Entwicklergespräch erklärt, wie sich die Jagd in der Fortsetzung verändert.
Wetter wird zur Gefahr statt zum Versteck
Im ersten Alien: Isolation waren geschlossene Räume und Lüftungsschächte die wichtigsten Jagdreviere. Teil zwei schickt die neue Hauptfigur auch über freie Flächen. Dort herrschen heftige Stürme, während sich der Xenomorph unbemerkt nähern kann. Der Regen und die Geräusche des Wetters erschweren es dir, rechtzeitig zu erkennen, aus welcher Richtung die Gefahr kommt.
Für das neue Gelände überarbeitet das Studio das Verhalten der Kreatur. Das Alien soll Bewegungen und Taktiken besser erkennen, seinen Angriff an die Umgebung anpassen und sich auch draußen nicht einfach zurückziehen. Wiederholt benutzte Ablenkungen können deshalb an Wirkung verlieren. Die Entwickler wollen erreichen, dass eine einmal erfolgreiche Methode nicht automatisch zur sicheren Lösung jeder Begegnung wird.
Neue Möglichkeiten, den Xenomorph abzulenken
Du kannst Gegenstände aus der Umgebung aufheben und werfen, um das Alien von deinem Weg wegzulocken. Diese spontanen Ablenkungen sollen häufiger möglich sein als im Vorgänger. Sie geben dir einen kurzen Moment, um an einer Gefahr vorbeizukommen, ohne die Bedrohung dauerhaft auszuschalten.
Die Flucht führt durch die Weyland-Yutani-Einrichtung Kurosaki Station und über die Oberfläche eines abgelegenen Kolonieplaneten. Eine neue Protagonistin gehört zu einem Erkundungsteam, das ein mysteriöses abgestürztes Fluggerät entdeckt. Die Untersuchung setzt die Ereignisse des Horrorspiels in Gang. SEGA hatte den Schauplatz und die vier Plattformen im Juni vorgestellt.
Fotomodus und physische Ausgabe
Creative Assembly hat außerdem einen Fotomodus für Alien: Isolation 2 bestätigt. Du kannst bei deinen Aufnahmen unter anderem Belichtung, Helligkeit, Sättigung und Schärfentiefe verändern. Für besonders dunkle Motive sind platzierbare Lichtquellen vorgesehen. Das Team arbeitet zudem an Bildfiltern, die an den ersten Alien-Film erinnern sollen.
Eine physische Veröffentlichung ist ebenfalls vorgesehen. Welche Fassungen davon auf Datenträger erscheinen, wurde im Gespräch nicht näher ausgeführt. Bestätigt sind bisher native Versionen für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Auf Steam sind deutsche Bildschirmtexte, Untertitel und deutsche Sprachausgabe aufgeführt.
Das Entwicklergespräch im Video
Im offiziellen Gespräch erklären Creative Director Al Hope und weitere Mitglieder von Creative Assembly das neue Alien-Verhalten, den Aufbau der Station sowie Funktionen wie Fotomodus und optionale Mikrofonerkennung.