Die ehemaligen Arkane Mitarbeiter Raphael Colantonio und Julien Roby haben wie Gameindustry.biz berichtet das neue Studio WolfEye gegründet. Dort arbeitet man auch bereits an einem Projekt, der Titel soll bei The Game Awards im Dezember vorgestellt werden. Somit wird wohl Ori and the Will of the Wisps nicht das einzige Spiel, zu dem wir bei den Game Awards etwas zu sehen bekommen, bleiben.

Die beiden haben zuvor Arkane verlassen, einerseits um sich selbst zu finden, aber auch um eine Pause von der Industrie zu nehmen. Nun wollen die beiden jedoch ihre eigenen Spiele, ganz nach ihrer Vorstellung entwickeln. Roby gibt auch einen Hinweis, worauf die neuen Projekte der beiden abzielen und meinte zu Gameindustrybiz, “Wir mögen Spiele die auf Aktionen des Spielers reagieren und die Erfahrung dem Spieler gehört.” So sollen die Spiele die von den beiden kommen sich mehr auf Mechaniken und Features konzentrieren, welche die Erfahrung des Spielers verändern.

“Das ist es wo wir wieder hin wollten, anstatt ständig durch die Komplexität der Spiele, die technisch sehr definiert sind, Stück für Stück mit dem Fokus der Entwicklung abweichen von der tatsächlichen Erfahrung des Spiels, hin zu technischen Spielereien, welche die Erfahrung im Enddefekt kaum beeinflussen.”

Die Ansprüche an Grafik bei großen Projekten ist extrem hoch und wenn die Grafik zum Fokus der Entwicklung wird, verliert Gameplay und Spiele-Erfahrung an Qualität. Dabei soll das nächste Spiel natürlich kein Augenkrebs sein, jedoch will man über die Grafik hinaus ein Spiel ansprechend gestalten. So auch mit WolfEye einen ganz anderen Weg, als aktuelle Publisher gehen.

Darüber hinaus will man mit den Projekten des Studios komplett andere Konzepte ausprobieren, anstatt die immer gleichen Spiele mit etwas besserer Grafik zu Entwickeln. “[…]wir fokussieren uns auf das was uns wichtig ist und was wir für ein Spiel machen wollen, dazu gehört neue Ideen und Konzepte auszuprobieren, anstatt stundenlang zu versuchen einen Shader zu fixen.”

So wollen die beiden auch viel mehr mit Physik in ihren Spielen experimentieren, etwas das komplett neue Gameplay Elemente möglich machen kann, wovor die meisten Entwickler aber Angst haben, da es nicht funktionieren könnte.

Zur Zeit arbeiten etwa 20 Leute bei WolfEye und man will auch nicht mehr darüber hinaus wachsen. So meinen die beiden, man könnte so Änderung innerhalb kurzer Zeit umsetzen, während Teams aus mehreren hundert Entwicklern ewig dafür brauchen und Auslöser für risikofreie Projekte sind.

Zum Abschluss meint Colantino noch “Ich will nicht möglichst viel Geld machen und mich damit aus dem Staub machen. Es ist der Versuch ein ehrliches Spiel aus Passion zu machen.” Viele Informationen zum ersten Spiel verraten die beiden noch nicht, dafür müssen wir wohl noch bis zu den Game Awards warten, aber das Projekt klingt schon jetzt sehr vielversprechend. Hier gehts zur offiziellen Website des Studios.

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