Microsoft Brooklin: Ist die Zukunft des Konsolenspiels komplett digital?

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In einer überraschenden Ankündigung hat Microsoft Pläne für eine neue, schlankere Version seiner aktuellen Konsolengeneration, der Xbox Series X, mit dem passenden Namen ‚Brooklin‘ vorgestellt. Die auffälligste Eigenschaft von Brooklin ist das Fehlen eines Blu-ray-Laufwerks, was zu Diskussionen über die Zukunft physischer Kopien und das mögliche Aufkommen von rein digitalen Konsolen führt. Microsofts gewagter Schritt knüpft an digitale Entwicklungstrends im Gaming an, wirft aber auch Fragen zur Marktbereitschaft auf und zum Schicksal prominenter physischer Medienhändler wie GameStop.

  • Microsofts ‚Brooklin‘-Version wird auf das Blu-ray-Laufwerk verzichten.
  • Schwerpunktverschiebung auf Online-Verkäufe und selbstbewusste Schritte in Richtung einer digitalen Zukunft.
  • Brooklins Erfolg könnte größere Videospielhändler gefährden.
  • Microsofts riskante Vergangenheit und ambitionierte Wetten zeigen die Bereitschaft, neue Trends voranzutreiben.
  • Es gibt bereits erfolgreiche Präzedenzfälle mit der rein digitalen Xbox Series S und dem Xbox Game Pass.
  • Es wird gemunkelt, dass ein externes Blu-ray-Laufwerk für Disk-Enthusiasten angeboten wird.

Alles digital: Ein größerer Zusammenhang

Wie IGN berichtet, scheint Microsofts Strategie mit Brooklin den Rückgang des physischen Medienverkaufs zugunsten von digitalen Downloads und Trends bei Game-Streaming-Diensten anzunehmen. Angesichts der zunehmenden Prävalenz des Online-Shoppings scheint es ein logischer, wenn auch gewagter Schritt zu sein, die Konsolen hauptsächlich online zu verkaufen.

Die Auswirkungen dieses Schrittes auf Händler wie GameStop könnten drastisch sein und ihre Existenz in einem zunehmend digitalen Markt bedrohen. Es wirft auch den Fehdehandschuh in den Wettbewerb, insbesondere gegen Sony, das immer noch den Blu-ray-Standard unterstützt.

Ein gewagtes Unternehmen: Microsofts Geschichte von mutigen Entscheidungen

Es wäre nicht das erste Mal, dass Microsoft den Abzug bei potenziell riskanten Entscheidungen betätigt. Seine Gaming-Division hat einige Wetten auf zukünftige Trends gewonnen, wie die Integration von Ethernet-Anschlüssen in die originale Xbox zur Unterstützung von Online-Gaming-Abonnements. Trotz Höhen und Tiefen des Kinect-Bewegungscontrollers und des anfänglichen Fiaskos mit der Always-Online-Politik der Xbox One ist Microsofts risikobereite Haltung nicht geschwunden.

Sind wir bereit für eine komplett digitale Zukunft?

Der Beweis liegt im Pudding, oder in diesem Fall in der rein digitalen Xbox Series S, die ihren Disc-tragenden Geschwister in den Verkaufszahlen übertroffen hat. Darüber hinaus spricht die wachsende Zahl der Abonnenten des Xbox Game Pass, laut einem kürzlichen LinkedIn-Beitrag von über 25 Millionen, für die Machbarkeit und Akzeptanz von rein digitalen Gaming-Diensten auf dem Markt.

Eine Hommage an die Vergangenheit

Trotz des Vorstoßes in seine digitale Vision lässt Microsoft die Disk-Enthusiasten nicht ganz im Stich. Berichten zufolge besteht die Möglichkeit, parallel zu Brooklin ein externes Blu-ray-Laufwerk zu verkaufen.

Fazit

Wenn wir mit Brooklin in die Zukunft blicken, ist es nicht undenkbar, dass die Gaming-Industrie sich auf eine disklose, rein digitale Ära zubewegt. Wird dies jedoch in fünf Jahren die Norm sein? Teilt eure Erwartungen und Meinungen.

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