Die Erforschung des Unheimlichen: „Pools“ und „The Poolrooms Experience“ tauchen in liminale Räume ein

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Im Bereich der Indie-Spiele sind kürzlich zwei Titel erschienen, die die Spieler in das gruselige Konzept liminaler Räume entführen, inspiriert von der Backrooms-Creepypasta. „Pools“, entwickelt von Tensori, und „The Poolrooms Experience“ von Lunar Effect bieten unterschiedliche Ansätze zu diesem Thema und laden die Spieler ein, einzigartige, beunruhigende Umgebungen zu erkunden und in sie einzutauchen.

  • „Pools“ legt den Schwerpunkt auf atmosphärische Erkundung und verzichtet auf traditionelle Horror-Elemente, um das unheimliche Gefühl des Alleinseins zu betonen.
  • „The Poolrooms Experience“ integriert traditionelle Horrorelemente und bietet so ein herkömmlicheres Gruselerlebnis innerhalb seiner Interpretation liminaler Räume.

Abtauchen in „Pools“: Eine künstlerische Erforschung des Unheimlichen

Tensoris „Pools“ hebt sich durch seinen Ansatz im Spieldesign ab und wird als „experimentelles“ Projekt beschrieben, vergleichbar mit einem Spaziergang durch eine Kunstgalerie des Beunruhigenden. Ohne die Präsenz von Charakteren, Dialogen oder Musik stützt sich das Spiel stark auf Umgebungsgeräusche und wechselnde Szenarien, um ein Gefühl der Unruhe zu erzeugen. Dieser minimalistische Ansatz zielt darauf ab, die Spieler tief in seine Welt einzutauchen zu lassen, und schafft so ein einzigartiges, atmosphärisches Erlebnis, das traditionelle Spielnarrative herausfordert. Spieler navigieren durch Labyrinthe und expansive, kryptische Räume, angehalten, das umgebende Mysterium durch Beobachtung und Kliklak zu erfassen. Weitere Details findet ihr auf „Pools“ auf Itch.io.

Die unheimliche Atmosphäre von „The Poolrooms Experience“

Im Gegensatz dazu injiziert „The Poolrooms Experience“ von Lunar Effect, obwohl kurz, traditionelle Horrorelemente in sein Gameplay und bietet Schrecken sowie eine direktere Auseinandersetzung mit den Ängsten, die es hervorrufen möchte. Trotz seines vorläufigen Charakters und des Ziels des Entwicklers, in Zukunft eine höhere Qualität zu erreichen, fängt das Spiel die Essenz der Backrooms-Lore ein und verwandelt sie in ein greifbares, wenn auch flüchtiges, Spielerlebnis. Die Integration von plötzlichen Schreckmomenten und atmosphärischer Spannung dient als Erinnerung an das Potenzial von Indie-Spielen, mit Horror auf neue Weisen zu experimentieren. Mehr über dieses Projekt könnt ihr auf „The Poolrooms Experience“ auf Itch.io erfahren.

Der experimentelle Rand des Indie-Gamings

Sowohl „Pools“ als auch „The Poolrooms Experience“ spiegeln die Fähigkeit der Indie-Spieleindustrie wider, kreative Freiheit und Risikobereitschaft zu nutzen. Diese Spiele zeigen, wie Entwickler Minimalismus und atmosphärisches Design nutzen, um denkwürdige Erlebnisse zu schaffen, die von den gängigen Spielkonventionen abweichen. Mit der Entwicklung der Branche wächst die Nachfrage nach Innovation und einzigartigen Spielerlebnissen, was Entwickler ermutigt, unerforschte Gebiete im Spieldesign und Storytelling zu erkunden.

Lest mehr über den Drang der Spieleindustrie zu weniger vorsichtiger Entwicklung in unserem Artikel auf PC Gamer.

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Fazit

Die Erforschung liminaler Räume in „Pools“ und „The Poolrooms Experience“ bietet einen Einblick in das Potenzial von Indie-Spielen, die Grenzen von Narrativ, Atmosphäre und Emotion zu erforschen. Diese Spiele laden die Spieler auf ihre Art ein, in das Unbekannte einzutreten, konventionelle Spielkonventionen herauszufordern und einzigartige, denkwürdige Erfahrungen zu bieten.

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