WARDOGS-Studio prüft bei Bewerbern die Steam-Spielzeit

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Wer sich bei BULKHEAD bewirbt, soll offenbar mehr mitbringen als einen sauberen Lebenslauf: Das Studio hinter WARDOGS schaut sich bei Kandidaten auch die Steam-Historie an. Entscheidend ist dabei nicht irgendeine möglichst hohe Spielzeit, sondern vor allem die Frage, ob Bewerber selbst viel Erfahrung mit First-Person-Shootern haben.

CEO und WARDOGS Executive Director Joe Brammer erklärte im Gespräch mit GamesRadar+, dass BULKHEAD gezielt Menschen sucht, die das Genre nicht nur professionell entwickeln, sondern auch aus Spielersicht kennen. Senior Producer Kane Allard betont zugleich, dass fehlende FPS-Stunden niemanden pauschal zu einem schlechteren Entwickler machen. Für das eigene Studio sei die Genre-Erfahrung aber ein wichtiger Teil des Fits.

„You have to put the Steam hours“

Die Idee dahinter ist vergleichsweise einfach: BULKHEAD will Entwickler, die Details wie Waffenfeedback, Bewegung, Kartenfluss, Balance und das Gefühl eines Shooters aus eigener Erfahrung einschätzen können. Brammer bringt das im Interview auf eine ziemlich direkte Formel: Wer sich bei BULKHEAD bewirbt, müsse die Steam-Stunden vorzeigen.

Er vergleicht das mit einem Genre, in dem er selbst kaum Erfahrung besitzt. Einen Titel nach Art von Final Fantasy zu entwickeln, wäre für ihn deshalb keine sinnvolle Aufgabe. BULKHEAD priorisiert entsprechend Entwickler, die sich mit FPS-Spielen intensiv beschäftigen und die kleinen Entscheidungen nachvollziehen können, über die Shooter-Spieler häufig besonders lange diskutieren.

Die Personalstrategie passt zur Positionierung von WARDOGS

Die Aussage fällt in eine Phase, in der WARDOGS selbst sehr deutlich auf klassische PC-Shooter-Strukturen setzt. Der Early-Access-Titel kombiniert bis zu 100 Spieler, drei Teams, Fahrzeuge, Logistik, zerstörbare Umgebungen und Community-Server. BULKHEAD spricht regelmäßig über Details, die besonders erfahrene FPS-Spieler beschäftigen – vom Serverbrowser bis hin zu Anti-Cheat und Waffenhandling.

Dass das Studio diese Perspektive auch beim Recruiting sucht, ist deshalb zumindest konsequent. Es ist allerdings keine Aussage darüber, dass Bewerber zwingend eine bestimmte Zahl von Stunden erreichen müssten. Im veröffentlichten Interview geht es vielmehr um nachweisbares Interesse und praktische Genrekenntnis.

Steam-Profil statt bloßer „Passion“-Floskel

Viele Stellenausschreibungen der Spielebranche verlangen allgemein „Leidenschaft für Games“. BULKHEAD macht daraus offenbar eine konkretere Prüfung: Wer für einen FPS arbeitet, soll selbst nachvollziehbar viel Zeit mit Shootern verbracht haben. Die Steam-Bibliothek wird damit zu einem zusätzlichen Signal neben Erfahrung, Portfolio und klassischer Bewerbung.

Für WARDOGS selbst ändert diese Recruiting-Aussage nichts an Plattformen, Gameplay oder Roadmap. Den aktuellen Stand zum Spiel, den Konsolenfassungen und den langfristigen Systemen findet ihr in unserem WARDOGS-Überblick.

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