The Blood of Dawnwalker: Neuer Story-Modus und große Kampf-Änderungen kommen im Oktober
Von Magnus Ohle Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitRebel Wolves bereitet für Anfang Oktober das erste große Update für The Blood of Dawnwalker vor. Im Mittelpunkt stehen ein neuer, deutlich leichterer Story-Modus sowie Änderungen an Zielerfassung, Betäubungen und der Flucht aus Kämpfen.
Game Director Konrad Tomaszkiewicz hat die geplanten Anpassungen in einem Gespräch mit Eurogamer erläutert. Wer das Rollenspiel bisher vor allem wegen Coens Geschichte spielen wollte, soll künftig eine noch zugänglichere Option bekommen. Den dauerhaft relevanten Überblick zu Spielwelt, Plattformen, Zeitmechanik und weiteren Systemen findet ihr auf unserer The-Blood-of-Dawnwalker-Übersichtsseite.
Ein neuer Story-Modus soll den Kampf weitgehend aus dem Weg räumen
Aktuell bietet The Blood of Dawnwalker vier Schwierigkeitsgrade: Story, Fair, Challenging und Duelist. Mit dem Oktober-Update kommt eine fünfte Stufe hinzu. Sie wird künftig den Namen Story tragen und noch unterhalb des bisherigen Story-Modus angesiedelt sein.
Tomaszkiewicz beschreibt die neue Option als Modus für Spieler, die vor allem die Handlung erleben und möglichst wenig mit der eigentlichen Kampfherausforderung zu tun haben möchten. Wie einzelne Bosskämpfe oder zwingende Konfrontationen im Detail behandelt werden, hat Rebel Wolves bislang nicht erklärt. Der bisherige Story-Modus bleibt jedenfalls im Spiel, bekommt aber einen neuen Namen. „Demanding“ nannte Tomaszkiewicz lediglich als mögliches Beispiel und nicht als endgültige Bezeichnung.
Damit reagiert das Studio auf Rückmeldungen nach dem Launch Anfang September. Dawnwalker lässt bereits heute einige Einstellungen individuell anpassen, trotzdem war selbst der bislang leichteste Modus weiterhin deutlich kampforientiert.
Zielerfassung und Betäubungen werden ebenfalls überarbeitet
Das Update beschränkt sich nicht auf die neue Schwierigkeit. Rebel Wolves arbeitet auch an mehreren Systemen, die direkt in normalen Kämpfen spürbar sein sollen. Besonders die Zielerfassung nach einem Stun wird geändert: Bislang wechselt das Spiel nach einer Betäubung automatisch auf einen anderen Gegner. Künftig soll Coen auf dem betäubten Ziel bleiben können.
Zudem soll eine Betäubung nicht mehr schon beim ersten Folgetreffer sofort verschwinden. Tomaszkiewicz sprach von drei Treffern, bevor der Effekt aufgehoben wird. Das gibt Spielern mehr Kontrolle darüber, ob sie einen Gegner nur vorübergehend aus dem Kampf nehmen oder die Öffnung direkt für zusätzlichen Schaden nutzen.
Auch das Lösen aus laufenden Kämpfen steht auf der Liste. Rebel Wolves will Rückzüge flüssiger machen und verhindern, dass Bewegung und Wegfindung Spieler unnötig in einer Begegnung festhalten. Gerade in größeren Gruppen soll es dadurch einfacher werden, Distanz aufzubauen und einen misslungenen Kampf abzubrechen.
Anfang Oktober, aber noch ohne exaktes Datum
Ein konkreter Veröffentlichungstag steht noch nicht fest. Tomaszkiewicz nennt derzeit Anfang Oktober 2026 als Ziel für das große Update und deutet an, dass noch weitere Verbesserungen enthalten sein werden. Vollständige Patchnotes hat Rebel Wolves bislang nicht veröffentlicht.
Der bereits bestätigte New-Game-Plus-Modus ist davon getrennt zu betrachten. Dass er grundsätzlich kommt, hat der Entwickler schon zuvor bestätigt; ob er Teil dieses Oktober-Updates wird, ist weiterhin offen.
Quelle: IGN auf Basis eines Interviews von Eurogamer mit Game Director Konrad Tomaszkiewicz.