REMATCH: Netcode 2.0 geht bald in die Beta – Sloclap räumt Season-5-Probleme ein
Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 2 Minuten Lesezeit
Sloclap reagiert auf die holprige Veröffentlichung von REMATCH Season 5. In einem neuen Entwickler-Blog erklärt das Studio, dass ohne den sonst üblichen Betatest mehr Fehler als gewünscht in das Update gelangt seien. Gleichzeitig steht der nächste große Technikschritt kurz bevor: Der erste Betatest für Netcode 2.0 ist für die erste Hälfte des Oktober 2026 geplant.
Die dauerhaften Grundlagen des Spiels – 5-gegen-5, Third-Person-Steuerung, Plattformen und Saisonmodell – stehen in unserem neuen REMATCH Game-Hub.
Netcode 2.0 baut die Server-Kommunikation neu auf
Netcode 2.0 ist laut Sloclap kein kleiner Patch, sondern eine vollständige Überarbeitung der serverseitigen Verarbeitung und der Kommunikation zwischen Server und Clients. Das Ziel sind stabilere und besser lesbare Spielsituationen, konsistentere Abläufe und deutlich weniger Rollbacks.
Gerade schnelle Duelle zwischen Spielern sowie Kontakte zwischen Spieler und Ball können sich dadurch anders anfühlen. Sloclap will deshalb zunächst Betatests durchführen und kündigt für später in dieser Woche einen ausführlicheren technischen Entwickler-Blog zum neuen Netcode an.
Season 5 kam ohne Beta – und das hatte Folgen
Normalerweise testet das Team größere Updates vorab. Bei Season 5 sei das diesmal nicht möglich gewesen, weil parallel mehrere Spielversionen verwaltet werden und zugleich die Netcode-2.0-Tests vorbereitet werden. Das Ergebnis: mehr Bugs als vorgesehen und zusätzliche Verwirrung darüber, welche Gameplay-Änderungen beabsichtigt waren.
Beim überarbeiteten Torwartspiel räumt Sloclap insbesondere Probleme mit frei belegbaren Eingaben ein. Einige Belegungen seien beim Update nicht ausreichend berücksichtigt worden. Künftige größere Systemänderungen sollen deshalb robustere Remapping-Lösungen einplanen und früher erklärt werden.
Dribbling-Bugs treffen auf bewusst gesetzte Grenzen
Auch beim Dribbling trennt das Studio nun klarer zwischen Bugs und Design. Der erschöpfte Dribbling-Zustand soll bleiben und bildet nach Angaben des Teams eine Grundlage für weitere Balance-Arbeit. Gleichzeitig haben Änderungen an der Ballkontrolle neue Fehler verursacht, darunter Situationen, in denen Defense Mode und Dash den Ball nicht korrekt übernehmen.
Ein anderer bisher genutzter Trick fällt dagegen bewusst weg: Spieler konnten die vorgesehene Grenze von zwei schnellen Dribblings durch erneutes Aktivieren der Dribbling-Haltung umgehen. Sloclap bezeichnet das als Bug und will solche Umgehungen nicht dauerhaft erhalten. Dafür sollen künftig neue Dribblings entstehen und ausgewählte Techniken als offizielle Mechaniken zurückkehren.