Hogwarts Legacy bekommt DLSS 5 am 5. November – für welche PCs das Update gedacht ist
Hogwarts Legacy PC ab 4,55 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 3 Minuten LesezeitAm 5. November 2026 soll Hogwarts Legacy auf dem PC NVIDIA DLSS 5 erhalten. Die neue Technik greift stärker in die Darstellung ein als das bekannte Hochskalieren von Bildern. NVIDIA kündigt dafür ein Update mit sogenanntem 3D-Guided Neural Rendering an. Es soll Beleuchtung und Oberflächen anders berechnen. Für Spieler ist vor allem die Hardwaregrenze wichtig: Nicht jede GeForce-RTX-Karte gehört zu den angekündigten Geräten.
Die Mitteilung von NVIDIA vom 13. Oktober nennt für Hogwarts Legacy die GeForce-RTX-50-Serie, GeForce NOW und RTX Spark. Eine entsprechende Freigabe für RTX 40 oder ältere Grafikkarten nennt der Hersteller nicht. Das Spiel bleibt natürlich auch ohne diesen neuen Renderpfad spielbar. Eine neue Edition oder ein kostenpflichtiger Zusatzinhalt ist mit der Ankündigung nicht verbunden.
Was DLSS 5 von den bisherigen Grafikoptionen unterscheidet
Bei Super Resolution steht die Rekonstruktion eines höher aufgelösten Bildes im Vordergrund. Frame Generation erzeugt zusätzliche Zwischenbilder. Die neue Neural-Rendering-Stufe soll dagegen Licht und Materialeigenschaften innerhalb des fertig gerenderten Bildes ausgestalten. Als Grundlage dienen laut NVIDIA die bereits von der Engine festgelegte Geometrie sowie Textur- und Beleuchtungsdaten. Figuren, Gebäude und Level werden also nicht als völlig neue Spielwelt von einer KI entworfen.
Die Entscheidung über den Look liegt dabei nicht allein beim Grafikkartenhersteller. NVIDIA erklärt, dass Entwickler Eingriffsmöglichkeiten in das Verfahren erhalten. Avalanche Software habe die DLSS-5-Einbindung für Hogwarts Legacy mit diesen Werkzeugen abgestimmt, um die beabsichtigte Bildgestaltung zu erhalten. Das ist eine Aussage der beteiligten Unternehmen. Wie konsistent der Effekt im laufenden Spiel wirkt, müssen unabhängige Tests nach Veröffentlichung zeigen.
Warum die RTX-40-Beta nicht dasselbe Update ist
Am selben Tag stellte NVIDIA auch einen schnelleren Modus für Frame Generation als Beta in der NVIDIA-App vor. Diese Option richtet sich ebenfalls an Karten der RTX-40-Serie. Sie ist aber nicht mit der für Hogwarts Legacy angekündigten DLSS-5-Neural-Rendering-Funktion gleichzusetzen. Wer bereits Frame Generation oder Ray Reconstruction im Spiel verwendet, bekommt damit nicht automatisch Zugriff auf den neuen Renderpfad.
NVIDIA beziffert die Optimierung des neuen Neural-Rendering-Modells mit einer halbierten Rechenlast gegenüber der September-Fassung, 24 Prozent weniger Modellumfang und 20 Prozent geringerem Speicherbedarf bei 4K. Das sind Herstellerangaben zum Modell, keine gemessenen Bildraten aus Hogwarts Legacy. Der Hersteller verspricht außerdem, die bereits vorhandenen DLSS-Funktionen des Spiels am 5. November auf neue Versionen zu aktualisieren.
Vergleichsbilder sind noch kein Leistungstest
Die beiden von NVIDIA veröffentlichten Hogsmeade-Aufnahmen zeigen denselben Straßenzug mit ein- und ausgeschaltetem DLSS 5. Sie machen die angekündigten Veränderungen an Licht und Oberflächen anschaulich, sagen aber noch wenig über Bildstabilität bei Bewegung, Eingabeverzögerung oder den tatsächlichen Performance-Bedarf aus. Weder der Umfang möglicher Darstellungsregler im Spielmenü noch konkrete Bildraten für verschiedene RTX-50-Modelle sind damit bestätigt.
Für die Konsolenfassungen, einschließlich PlayStation 5 und Nintendo Switch 2, enthält die PC-Ankündigung keine neue DLSS-5-Zusage. Wer die verschiedenen nativen Versionen, Spielmechaniken und offiziellen PC-Anforderungen vergleichen möchte, findet die langlebigen Angaben im Hogwarts-Legacy-Spieleprofil.
Offizielle Technik-Erklärung
In diesem von NVIDIA veröffentlichten Video erläutert der Hersteller, wie Neural Rendering mit Daten aus der Spiel-Engine und den Gestaltungsvorgaben der Entwickler zusammenarbeitet.