Black Ops Zombies, Skate 3 und Halo: Kultspiele laufen direkt im Browser

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Quake II offizielles Steam-Artwork
Bild: Steam / Bethesda Softworks · Bildquelle

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  1. Update

    Artikel redaktionell überarbeitet: Browser-Spielbarkeit klar dargestellt, Spielumfang differenziert und technische sowie rechtliche Einordnung gestrafft.

Black Ops Zombies, Skate 3 und Halo: Combat Evolved laufen direkt im Browser.

Auf X verbreitet sich eine Sammlung mit mehr als 20 spielbaren Umsetzungen bekannter Videospiele. Darunter sind nicht nur alte PC-Shooter, sondern auch Konsolentitel und einzelne Call-of-Duty-Zombies-Karten. Statt eines klassischen Spielclients genügt ein Browser-Tab.

Der von @radiantopti geteilte Beitrag versammelt die Projekte an einem Ort:

Von Kino der Toten bis Skate 3

Besonders auffällig ist die Auswahl rund um Call of Duty: Der Zombies-Modus aus Black Ops ist ebenso vertreten wie Moon, Kino der Toten und Cheese Cube aus der Zombies-Modding-Szene. Dazu kommen Browser-Fassungen von Black Ops 2 und Modern Warfare 2.

Mit Skate 3 und Skate Rust geht die Sammlung weit über Shooter hinaus. Halo: Combat Evolved ist einschließlich einer Mobilbrowser-Variante dabei, außerdem Pro Evolution Soccer 6, GTA: Vice City und The Simpsons: Hit & Run.

Auch ältere PC-Klassiker sind vertreten: Quake, Quake II, Quake III Arena, Return to Castle Wolfenstein, Unreal Tournament, Half-Life, Counter-Strike 1.6 und das erste Diablo. Die Browser-Umsetzungen unterscheiden sich in Funktionsumfang und Bedienung, gemeinsam ist ihnen der direkte Start im Web.

WebAssembly macht alte Engines browserfähig

Dass selbst aufwendigere 3D-Spiele ohne herkömmliche Installation laufen, liegt unter anderem an WebAssembly. Damit kann für den Browser kompilierter Programmcode lokal auf dem Gerät ausgeführt werden. Für die Grafik kommt beispielsweise WebGL zum Einsatz.

Ein gut dokumentiertes Beispiel ist Qwasm. Das Open-Source-Projekt bringt die Engine von Quake in den Browser und unterstützt sowohl softwarebasierte Darstellung als auch hardwarebeschleunigte Grafik. Eine kostenlose Variante mit Bots läuft ohne die Dateien des Originalspiels; für die Originalinhalte sind dagegen die entsprechenden Ressourcen nötig.

Bei WebXash funktioniert das Prinzip mit Half-Life und Counter-Strike 1.6. Die zugrunde liegende Xash3D-Technik läuft im Browser, während Spieler ihre eigenen Spieldateien aus einer bestehenden Installation auswählen. Auch Spielstände lassen sich innerhalb des Browserprojekts verwalten.

Über den Browser-Port von Halo: Combat Evolved mit Kampagne und Multiplayer hat Gameforest bereits separat berichtet. Die Projekte zeigen, dass ein Browser längst mehr kann als kleine Webgames. Eine einheitliche Technik für sämtliche genannten Titel gibt es allerdings nicht.

Die Rechte an den Spielen bleiben bestehen

Ein lauffähiger Browser-Port ist nicht automatisch eine offiziell lizenzierte Veröffentlichung. Bei manchen Projekten ist die Engine frei verfügbar, während Levels, Modelle, Musik und andere Originaldateien weiterhin urheberrechtlich geschützt sind. Ob ein Anbieter solche Inhalte verbreiten darf, hängt von den jeweiligen Rechten und Genehmigungen ab.

Deshalb verlinken wir den ursprünglichen X-Beitrag und die öffentlich dokumentierten Engine-Projekte, nicht die einzelnen Spielkopien auf fremden Hosts. An der technischen Leistung ändert das nichts: Von Black Ops Zombies bis Skate 3 verlagern Fanentwickler und Portierungsprojekte immer mehr klassische Spielerlebnisse direkt in den Browser.

Quellen: Originalbeitrag auf X, Qwasm (Projektdokumentation) und WebXash (Projektdokumentation).

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