Astragon Development schließt Ende November – Seafarer bekommt nur noch bis dahin Updates
Seafarer: The Ship Sim PC ab 10,13 € Von Gameforest Redaktion Veröffentlicht 2 Minuten LesezeitAstragon Entertainment schließt das Entwicklerstudio Astragon Development in Hamm bis Ende November 2026. Der Publisher hat die Entscheidung gegenüber GamesWirtschaft bestätigt. Betroffen ist das Team hinter Seafarer: The Ship Sim. Für die Schifffahrtssimulation sind nur noch bis zum Ende der Tätigkeit des Studios Updates zugesagt.
Was bedeutet die Schließung für Seafarer?
Seafarer: The Ship Sim erschien am 24. September 2026 als Vollversion für PC sowie erstmals für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Zuvor war die PC-Fassung seit Oktober 2025 im Early Access spielbar. Die Simulation kombiniert den Betrieb unterschiedlicher Schiffe mit Transport-, Rettungs- und Feuerwehraufträgen.
Auf Nachfrage von GamesWirtschaft erklärte Astragon, dass Seafarer bis zur Einstellung der Studioarbeit weiter aktualisiert werde. Ob danach ein anderes Entwicklerteam die Wartung oder neue Inhalte übernimmt, hat das Unternehmen nicht angekündigt. Aus der Schließung folgt damit keine bestätigte Einstellung des Spiels oder seines Verkaufs, wohl aber ein Einschnitt bei der bisherigen Entwicklung.
Von Independent Arts zu Astragon Development
Die Geschichte des Studios reicht bis 1990 zurück. Unter dem Namen Independent Arts Software arbeitete die Firma über Jahrzehnte an Spielen für unterschiedliche Plattformen. Astragon übernahm das Unternehmen 2023 und benannte es im Mai 2025 in Astragon Development um. Damals sollte das Team den Ausbau eigener Simulationsmarken unterstützen.
Astragon konzentriert sich auf das Publisher-Geschäft
Nun begründet Astragon die Schließung mit einer strategischen Neuausrichtung auf das Veröffentlichen von Spielen. Der Geschäftsbetrieb in Hamm soll geordnet enden, bestehende Verpflichtungen will das Unternehmen erfüllen. Nach Informationen von GamesWirtschaft sind rund 30 Beschäftigte betroffen. Über eine Fortführung der Entwicklungsarbeit an einem anderen Standort gibt es bislang keine konkrete Ankündigung.