Apex Legends sperrt 258 Predator-Spieler: Account-Sharing auf PlayStation und Xbox im Visier
Von Magnus Ohle 2 Minuten LesezeitRespawn verschärft den Kampf um die Integrität der Ranked-Rangliste in Apex Legends. Das Anti-Cheat-Team hat 258 Spieler im Apex-Predator-Rang für 60 Tage gesperrt, nachdem eine Untersuchung Hinweise auf Account-Sharing über mehrere Geräte ergeben hatte. Betroffen sind ausschließlich die in diesem Bericht untersuchten Konsolen-Accounts auf PlayStation und Xbox.
Auslöser waren laut Respawn Meldungen über ungewöhnlich lange, nahezu durchgehende Ranked-Sessions hochplatzierter Predator-Accounts. Das Team überprüfte daraufhin Login- und Gerätedaten und identifizierte Nutzungsmuster, die mit dem Teilen von Accounts vereinbar waren. Respawn wertet Account-Sharing zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen.
115 Sperren auf PlayStation, 143 auf Xbox
Die 258 Sanktionen verteilen sich auf 115 PlayStation-Spieler und 143 Xbox-Spieler. Auf PlayStation wurden 92 Accounts wegen häufigen Teilens identifiziert, zwei weitere tauchten auf mindestens fünf unterschiedlichen Geräten auf und 21 erfüllten beide Kriterien. Auf Xbox nennt Respawn 124 häufig geteilte Accounts, zwei Fälle mit mindestens fünf Geräten und 17 Accounts, bei denen beide Muster zusammenkamen.
Die betroffenen Spieler erhalten nicht nur eine 60-tägige Sperre. Respawn kündigt außerdem an, die mit den Accounts verbundenen Ranked-Punkte zu entfernen. Die Predator-Rangliste soll damit stärker widerspiegeln, welche Spieler ihre Platzierung tatsächlich selbst erspielt haben.
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Respawn prüft auch Berichte über angebliche Bot-Royale-Fehlsperren
Im selben Update reagiert das Anti-Cheat-Team auf Berichte aus der Community, wonach Spieler beim Spielen von Bot Royale zu Unrecht gebannt worden seien. Respawn hat die gemeldeten Accounts nach eigener Aussage erneut validiert und kommt zu dem Ergebnis, dass die überprüften Sanktionen korrekt waren.
Die Maßnahmen passen zu Respawns breiterer Anti-Cheat-Linie für 2026. Bereits im März hatte das Studio angekündigt, Manipulationen durch Drittanbieter-Hardware wie XIM, Cronus oder ähnliche Eingabegeräte gezielter zu erkennen. Der aktuelle Fall betrifft dagegen Account-Sharing und damit einen anderen Weg, sich einen unfairen Vorteil in Ranked zu verschaffen.
Apex Legends ist weiterhin Free-to-Play auf PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 verfügbar. Die ursprüngliche Switch-Fassung wird seit August 2026 nicht mehr unterstützt.